Mo, 20. November 2017

So fein wie ein Haar

29.06.2016 11:12

Forscher drucken kleinste Kamera der Welt

Wissenschaftler der Universität Stuttgart haben mithilfe eines 3D-Druckers die weltweit kleinste Kamera gebaut. Sie könnte die Zukunft der Medizin auf den Kopf stellen, aber auch die der geheimen Überwachung.

Die Drei-Linsen-Kamera misst 0,1 Millimeter in der Breite und wird am Ende einer optischen Faser befestigt, die gerade einmal zwei Haare breit ist. Daher lässt sich die Nanokamera mit einer normalen Spritze in Organe oder das Gehirn des Menschen befördern.

Eingebaut werden kann sie den Forschern zufolge aber auch in "so gut wie unsichtbare" Sicherheitsmonitore oder in Drohnen, "die nicht viel größer als eine Biene wären". Auch kleinste Körpersensoren und Rundum-Kameras für Handys seien vorstellbar, heißt es in einer Mitteilung der Uni.

Die Forscher glauben, dass mithilfe des 3D-Drucks eine ganz neue Ära in der Fertigung von Miniaturoptiken anbricht. "Der Zeitraum von der Idee über das Optikdesign zum CAD-Modell und zum fertigen, gedruckten 3D Mikro-Objektiv verkürzt sich auf unter einen Tag", sagt Prof. Harald Giessen. "Damit eröffnen wir ähnliche Möglichkeiten, wie sie seit einigen Jahren beim Computer-Integrated Manufacturing im Maschinenbau und in der Metallverarbeitung bestehen."

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