Fr, 24. November 2017

„Weniger Elektronik“

19.06.2016 19:40

Hamilton nach Baku-Schlamassel stinksauer

Weltmeister Lewis Hamilton wünscht sich weniger Elektronik und wieder mehr Fahrspaß in der Formel 1. Das machte der Formel-1-Weltmeister nach dem Grand Prix in Baku klar, bei dem er zwölf Runden lang auf dem Lenkrad nach der richtigen Motoreinstellung seines Mercedes gesucht hatte. Für das Team entschuldigte sich Motorsportchef Toto Wolff. Der Elektronik-Fehler sei nicht bei den Piloten gelegen.

Auch bei Sieger Nico Rosberg sei das Problem aufgetreten, berichtete der Österreicher nach dem Rennen. "Aber Nico konnte es früher lösen als Lewis". Man habe keinem der Fahrer die Lösung mitteilen können, betonte Wolff.

In der Formel 1 gibt es 2016 deutliche Einschränkungen im Funkverkehr zwischen Box und Fahrzeugen, deshalb sind die Piloten deutlich mehr auf ihr Eigengeschick angewiesen. Auch Rosberg hatte in Barcelona ein Problem mit einem falschen Motorsetting gehabt, indirekte Folge war damals eine Kollision mit Hamilton.

"Bei 300 km/h ständig auf das Lenkrad zu starren, ist gefährlich"
"Die heutigen Formel-1-Autos sind ganz schön kompliziert", klagte Hamilton in Aserbaidschan und sprach von "hunderten" verschiedenen Schaltereinstellungen am Lenkrad. "Keine Chance, dass ich die alle kenne", gab der 31-jährige Brite zu und bedauerte nach Platz fünf: "Schade, ich hätte auch Teil der Show sein können."

Außerdem, so Hamilton, "ist es ganz schön gefährlich, bei 300 km/h ständig auf das Lenkrad starren zu müssen."

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