Di, 12. Dezember 2017

Im Zug bestohlen

19.06.2016 19:24

"Hoffe auf ein großes Wunder“

Karl Mayr, Musiker im Mirabellgarten, steigt mit seinem Akkordeon in Vöcklabruck in den Zug ein. In Salzburg angekommen, ist sein rund 4.000 Euro wertvolles Instrument weg. Mit Hilfe von Videoaufzeichnungen soll der dreiste Dieb identifiziert werden. Mayr glaubt aber an ein Wunder.

"Wie üblich bin ich am Sonntag um 5.30 Uhr mit dem Regionalzug von Vöcklabruck nach Salzburg gefahren. Als ich ausstieg und mein Akkordeon mitnehmen wollte, war es verschwunden", erzählt der aus dem Mirabellgarten bekannte Musiker Karl Mayr (70). Der engagierte Pensionist setzt sich immer wieder gegen das Musizier-Verbot im Garten ein - die "Krone" hat berichtet. Mayrs ständiger Begleiter: Sein Akkordeon, aber das hatte er bei dieser folgenreichen Reise nicht immer im Blick. "Ich habe es nach dem Einsteigen auf mein Gepäck gestellt, habe gefrühstückt", erinnert sich der Musikant genau.

Straßenmusiker kam ohne sein Instrument in Salzburg an

Erst in Salzburg bemerkte der Künstler, dass sein Akkordeon verschwunden war, informierte sofort die Polizei. "Immerhin ist mein Instrument zirka 4.000 Euro wert. Wenn ich es nicht wiederfinde, müsste ich mir ein Neues kaufen, das könnte ich mir nicht leisten", so Mayr. Ein neues Instrument käme auf bis zu 15.000 Euro. Die Hoffnung, seinen ständigen Begleiter wieder zu bekommen, hat der Oberösterreicher noch nicht aufgegeben.

"Der Triebwagenführer hat mir gesagt, dass es Videoaufzeichnungen gibt. Möglicherweise kann so der Dieb ausgeforscht werden."

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