Mi, 22. November 2017

Wechsel nach Bremen

17.06.2016 13:37

Fix! Florian Kainz verlässt Rekordmeister Rapid

Florian Kainz ist Österreichs nächster Legionär in der deutschen Bundesliga. Der 23-jährige Flügelspieler wechselt vom Vizemeister Rapid Wien zum SV Werder Bremen, wo mit Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch aktuell schon zwei Österreicher unter Vertrag stehen. Rapid akzeptierte ein Angebot der Norddeutschen für den einfachen ÖFB-Teamspieler, dessen Vertrag im Sommer 2017 ausgelaufen wäre.

Andreas Müller, Geschäftsführer Sport, meint zum Wechel des 24-jährigen Steirers: "Wir lassen Florian Kainz natürlich nur sehr schweren Herzens ziehen, denn er war einer unserer absoluten Top-Spieler und hat sich in den letzten beiden Jahren enorm verbessert. Ein Angebot zu einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bei uns wollte Florian leider nicht annehmen. Bereits in der Winterpause gab es sehr konkretes Interesse an Kainz aus dem Ausland, damals haben wir ihm auch klar gesagt, dass wir uns, so sich ähnliche Anfragen im Sommer wiederholen, fair damit auseinandersetzen werden. Kainz hat sich bei uns stets professionell verhalten und natürlich freuen wir uns auch für ihn, dass er sich nun seinen großen Traum, ein Engagement in der Deutschen Bundesliga, erfüllen kann und wünschen ihm auf seinem weiteren Karriereweg alles Gute. Wir haben auf seiner Position einige Spieler im Kader, die diese Rolle mit Sicherheit hervorragend einnehmen können, so zum Beispiel Louis Schaub, Thomas Murg oder auch Neuzugang Arnor Ingvi Traustason", so der 53-jährige Deutsche.

Kainz: "Leider hat es nicht zu einem Titel gereicht"
Florian Kainz kam im Sommer 2014 von seinem Stammverein SK Sturm Graz zu Rapid und absolvierte seither 84 Pflichtspiele, in denen er 15 mal ins Schwarze traf und bei fast weiteren 30 Treffern die direkte Vorarbeit leistete. Kainz selbst meint zu seinem Wechsel: "Ich möchte mich bei Rapid und den grün-weißen Fans herzlich für die letzten zwei Jahre bedanken. Es war eine richtig gute Zeit, vor allem die internationalen Spiele im vergangenen Herbst werden immer Highlights in meiner Karriere bleiben. Leider hat es nicht zu einem Titel gereicht, aber ich bin optimistisch, dass meine ehemaligen Kollegen dies bald nachholen. Ich werde Grün-Weiß nicht nur als Neo-Werder-Spieler weiter im Herzen haben", so der 23-Jährige.

Über die genauen Ablösemodalitäten wurde zwischen Werder Bremen und Rapid Stillschweigen vereinbart.

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