So, 19. November 2017

Viele Betroffene

17.06.2016 10:34

Brandgefahr: HP muss Notebook-Akkus zurückrufen

Der PC-Riese HP muss zahlreiche fehlerhafte Notebook-Akkus zurückrufen. Betroffen sind einzelne Laptops der Serien HP, Compaq, Pavillon, Envy und ProBook aus den Jahren 2013 bis 2015. Die verbauten Akkus können unter Umständen überhitzen und in Flammen aufgehen. Wer einen der fehlerhaften Akkus hat, sollte diesen umgehend aus dem Laptop entfernen.

Wie das IT-Portal "WinFuture" berichtet, können Nutzer selbst ermitteln, ob ihr Laptop durch einen fehlerhaften Akku bedroht ist oder nicht. Dazu müssen sie die Seriennummer auf dem Akku überprüfen. Beginnt diese mit einem der folgenden Codes, sollten Sie sich an den HP-Kundendienst wenden und einen Austausch veranlassen:

6BZLU

6CGFK

6CGFQ

6CZMB

6DEMA

6DEMH

6DGAL

6EBVA

Ob der eigene Laptop betroffen ist, kann man auch mithilfe einer Software prüfen, die HP auf seiner Website bereitstellt. Laut "Heise" ist lediglich ein Prozent der Notebook-Akkus, die zwischen 2013 und 2015 ausgeliefert wurden, von dem Problem betroffen. Angesichts der Größe HPs - die Firma ist hinter Lenovo die Nummer zwei am PC-Markt - dürften aber trotzdem viele Geräte gefährdet sein.

Die Schuld an der Affäre soll den Akku-Zulieferer Panasonic treffen. Er habe HP mit fehlerhaften Akkuzellen beliefert, heißt es in dem Bericht. Weil die Problem-Akkus nicht nur mit neuen Laptops ausgeliefert, sondern auch bei Reparaturen verbaut und als Ersatzakku verkauft wurden, können sie theoretisch in jedem kompatiblen HP-Laptop zu finden sein.

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