Mo, 11. Dezember 2017

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17.06.2016 09:59

Volle Züge und Baustellen ärgern Pendler

Pendler aufgepasst! Gesperrt ist ab Montag die Strecke der alten Westbahnlinie zwischen Rekawinkel und Neulengbach. Während der Sanierungsarbeiten müssen Zugpassagiere auf Ersatzbusse umsteigen. Kritik kommt bereits vor dem Beginn des Nadelöhrs von einigen Öffi-Benützern: "Die Garnituren sind oft übervoll!"

Der Startschuss für die umfangreichen Erneuerungsarbeiten ist, die "Krone" berichtete, bereits im Februar gefallen. Doch ab 20. Juni folgt wegen der Sanierung des Rekawinkler- und des Dürrebergtunnels sowie der Modernisierung der Oberleitung und des Bahnhofes Eichgraben-Altlengbach eine Komplettsperre. Alle Zugpassagiere müssen deshalb auf Ersatzbusse umsteigen. Gewerkt wird bis längstens 4. September, 40 Millionen Euro fließen in das Projekt. Ein Sprecher der ÖBB: "Wir haben lange und intensiv geplant, um die Beeinträchtigungen für Fahrgäste in Grenzen zu halten."

Besonders brisant ist, dass gleichzeitig ja auch die U 4 in Wien saniert wird. Dort heißt es also dann nochmals "Umsteigen bitte!". Und laut einigen Pendlern ist bereits ohne Baustellen die Fahrt in die Bundeshauptstadt ein Ärgernis. Pendler Christoph E.: "Die Züge zwischen St. Pölten und Wien sind oft restlos überfüllt und verspätet. Die ÖBB hängen trotzdem nicht mehr Waggons an, sondern lassen die Fahrgäste quasi im Regen stehen." Faktencheck der "Krone": Ab Neulengbach mussten kürzlich viele Passagiere in den Waggons stehen.

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