Di, 17. Oktober 2017

Intelligenz-Frage?

17.06.2016 08:45

„IQ zu niedrig“: Jugendamt nimmt Mutter Kinder weg

Zu dumm, um die eigenen Kinder zu erziehen? Ein Fall aus dem niederösterreichischen Statzendorf lässt derzeit aufhorchen: Evelin M. ist Mutter eines sechs Monate alten Mädchens und eines zwei Jahre alten Buben. Die beiden wurden jetzt vom Jugendamt ins Heim gesteckt - angeblich, weil der Intelligenzquotient der Mutter zu niedrig sei. krone.at fragte nach.

Wie die Gratiszeitung "Heute" berichtet, verfügt die 34-jährige Niederösterreicherin lediglich über einen IQ von 64. Dieser Wert liegt deutlich unter dem Durchschnitt (90-110). Das sei nun Hauptgrund für das Jugendamt gewesen, der Frau die beiden Kinder wegzunehmen. Demnach soll die 34-Jährige nicht in der Lage sein, für die Kleinen zu sorgen.

Evelin M. darf ihre Kinder derzeit nur besuchen. Sie hat nun laut dem Bericht Rechtsanwalt Nikolaus Rast eingeschaltet.

"Wohl des Kindes steht im Vordergrund"
Viktoria Trubert vom zuständigen Jugendamt konnte gegenüber krone.at zum gegenständlichen Fall zum Schutz der Betroffenen keine Angaben machen. Sie könne aber versichern, dass eine "Intelligenzminderung" alleine "nie Grund" sei, einer Mutter ihre Kinder wegzunehmen.

Vielmehr würden unterschiedliche Parameter eine Rolle spielen - Trubert: "Der persönliche Umgang mit den Kindern ist entscheidend. Das Wohl des Kindes steht im Vordergrund."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden