Sa, 18. November 2017

Nach Tod von „Vasco“

13.06.2016 08:54

Polizei-Insider: „Noch nie wurden Hunde gequält“

Dass sich ein Diensthund verletzt, könne schnell passieren - aber es sei noch nie vorgekommen, dass ein Polizist seinen Hund quält, versichern Insider. Wie berichtet, wurde ein Linzer Polizist unter dem Verdacht, seinen Vierbeiner zu Tode gequält zu haben, suspendiert.

In Polizeikreisen wird sogar eine Intrige gegen den verdienten Polizeihundeführer, der seit 20 Jahren mit vierbeinigen Kollegen arbeitet, nicht ausgeschlossen. Belastet wird der Beamte allerdings nicht von Kollegen, sondern vom Obduktionsergebnis: Demnach sei seinem dreijährigen Schäferrüden "Vasco" eine stumpfe Verletzung gegen den Brustkorb zugefügt worden, was zu inneren Blutungen und tödlichem Organversagen geführt hätte.

Ermittlungen zur Todesursache laufen
Ob diese Verletzung tatsächlich bei einem Absturz, wie der vorläufig suspendierte Diensthundeführer versichert, verursacht worden sein kann, wird derzeit noch ermittelt. Oberösterreichweit sind aktuell 45 Diensthunde im Einsatz, die ständig bei ihren Hundeführern leben.

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