Mi, 13. Dezember 2017

Statistik zeigt:

13.06.2016 08:39

22 Hunde bissen 2015 in der Stadt Salzburg zu

22-mal wurden im vergangenen Jahr in der Stadt Salzburg Hundebisse angezeigt, es dürfte aber mehr gegeben haben. Bei harmloseren Verletzungen wird oft nicht Anzeige erstattet. In 82 Fällen mussten Hunde auf ihre Gefährlichkeit hin getestet werden. Und 62 Menschen wurden gestraft, weil ihre Hunde nicht angeleint waren.

Erst vor kurzem wurde ein dreijähriger Bub in einem Kaffeehaus in Itzling von einer Bulldogge gebissen. Der Vater des Buben erstattete Anzeige. Damit wird der Vorfall in der Statistik für 2016 aufscheinen. Im Vorjahr gab es 22 Anzeigen wegen Hundebissen, 2014 waren es 21, 2013 zählte man 25. Die Zahlen sind damit in der Stadt Salzburg relativ stabil. Das spricht nicht gerade für den neu eingeführten Hundeführerschein.

82 Vierbeiner auf Gefährlichkeit überprüft
Allein bei 82 Vierbeinern wurde im Vorjahr getestet, wie gefährlich sie sind. Zwei Hunde wurden letztlich beschlagnahmt. 519 Menschen meldeten in der Stadt einen Vierbeiner an und absolvierten den Hundeführerschein. 90 Menschen wurden 2015 angezeigt, weil sie ihren Vierbeiner nicht angemeldet haben. Vier Personen wurden dabei erwischt, wie sie den Hundekot liegen ließen, obwohl die Verpflichtung zur Beseitigung besteht.

68 Anzeigen oder Strafverfahren
In 89 Fällen bestand der Verdacht, dass Tiere nicht artgerecht gehalten wurden. Eine mündliche Verwarnung zeigte aber hier Erfolg. Insgesamt gab es im Vorjahr 68 Anzeigen oder Strafverfahren gegen Hundebesitzer. Ein Großteil betrifft Personen, die ihren Vierbeiner nicht angeleint hatten. Heuer sind es erst 13 Strafverfahren.

Selbst ernannter "Hundesheriff" auf der Jagd
Während es in vielen Stadtteilen bereits Hundewiesen gibt, haben Besitzer von Vierbeinern in Schallmoos gar keine Auslaufmöglichkeiten. Zudem macht dort auch ein selbsternannter "Hundesheriff" mit dem Fahrrad auf dem Weg zur und von der Arbeit Jagd auf Tierfreunde, die ihren Schoßhund nicht anleinen. Besonders im Lechner-Park mussten schon mehrere Salzburger mit dem Mann unliebsame Bekanntschaft machen. Dieser schreckt auch vor Stalking nicht zurück, um herauszubekommen, wie die verdächtigen Personen heißen, die ihren Hund nicht angeleint haben. Im Anschluss zeigt er sie beim Magistrat an.

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