Fr, 24. November 2017

Respekt, Zeit, Liebe

12.06.2016 06:00

Das wünschen sich unsere Väter wirklich

Knapp jeder zweite Österreicher ist sich sicher: Die Vaterrolle hat sich seit den 1970ern entscheidend gewandelt. Viele wollen mehr Verantwortung für ihren Nachwuchs übernehmen. Und dennoch: Laut einer neuen Umfrage des Familienministeriums lassen lediglich 62 Prozent der Österreicher ihren Papa am Vatertag hochleben - deutlich weniger als ihre Mütter am Muttertag.

Die meisten Österreicher zeigen ihre Zuneigung nicht "durch die Blume", sondern lassen vielmehr die Kulinarik sprechen. Ein Fünftel lädt das Familienoberhaupt auf ein schickes Essen ein, 17 Prozent servieren ihm ein Frühstück ans Bett, und 13 Prozent verwöhnen ihn mit einer Kuchenjause. Knapp jeder Zehnte veranstaltet sogar ein Grillfest. Im Gegensatz dazu achten 14 Prozent auf die Linie des Herrn Papa - und machen ihm stattdessen mit Geschenken eine Freude.

Respekt vor Regeln im Fokus
Was sich Männer von ihren Kindern aber am meisten wünschen - die "Krone" wirft einen Blick auf den großen Väter-Report des Familienministeriums:

  • Respekt vor Regeln (34%)
  • Disziplin bei Hausaufgaben und in der Schule (25%)
  • mehr gemeinsame Aktivitäten in der Freizeit (25%)
  • mehr Hilfe bei Hausarbeiten (24%)
  • ein gemeinsames Hobby finden (22%)
  • mehr Gespräche (18%)
  • geliebt werden (17%)
  • mehr Anerkennung der Meinung als Vater (14%)
  • Zeit alleine mit den Kindern (8%)
  • Interesse an der Arbeit des Vaters (5%)
  • weniger Streitereien, mehr Selbstständigkeit der Kinder

Spannend: Von der Mutter seines Kindes wünscht sich jeder Neunte eine partnerschaftliche Aufteilung der Erziehungsarbeit. Dem Marktforschungsinstitut IMAS zufolge prägen Mamas ihre Kinder vor allem bei Themen wie der Hausarbeit, Höflichkeit und Ordnungssinn. Welche Eigenschaften es bei den Vätern sind, lesen Sie in den Infografiken!

Übrigens: Nicht überall geht es am Vatertag friedlich-familiär zu. Bei unseren deutschen Nachbarn finden an diesem Tag nicht nur die meisten Schlägereien statt - auch die Zahl der Alkoholunfälle im Straßenverkehr steigt auf das Dreifache an.

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