Sa, 18. November 2017

Gegen Golden State

09.06.2016 10:26

James & Cleveland verkürzen im NBA-Finale auf 1:2

LeBron James und Co. haben sich im NBA-Finale mit einem Offensivspektakel zurückgemeldet. In beeindruckender Manier revanchierten sich die Cleveland Cavaliers für die beiden deutlichen Niederlagen bei den Golden State Warriors. Das Team aus Ohio feierte am Mittwoch einen 120:90-Heimsieg im dritte Finalspiel der nordamerikanischen Basketballliga und verkürzte in der "best of seven"-Serie auf 1:2.

"Wir haben endlich zu unserem Spiel gefunden", sagte Superstar James, der nach der Niederlage in Spiel zwei der Finalserie noch tief enttäuscht von seinen Mitspielern war. Von Beginn an dominierten die Cavaliers die Partie und führten nach dem ersten Viertel bereits mit 33:16. Bis zur Halbzeit kam der Titelverteidiger noch auf acht Punkte heran, danach sahen die Zuschauer in der ausverkauften Quicken Loans Arena ein Offensivspektakel. Angeführt von "King" James (32 Punkte) entschied der Gastgeber das dritte Viertel mit 38:26 für sich.

Unterstützung erhielt James von Kyrie Irving. Der Aufbauspieler erzielte 30 Punkte und verbuchte zudem acht Assists. "Er ist ein besonderer Spieler und wir brauchen von ihm Besonderes in dieser Finalserie", lobte der 31-jährige Topscorer James die Leistung seines Teamkollegen.

Warriors-Coach: "Haben einen Tritt in den Hintern bekommen"
Die Warriors, die in den ersten beiden Endspielen die "Cavs" regelgerecht vorgeführt hatten, liefen vom Start weg einem Rückstand hinterher und fanden zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Spiel. "Wir haben einen Tritt in den Hintern bekommen", kommentierte Warriors-Coach Steve Kerr mit drastischen Worten die schwache Leistung.

Superstar Stephen Curry war mit 19 Zählern zwar Topscorer seiner Mannschaft, der wertvollste Spieler der regulären Saison (MVP) leistete sich aber auch sechs Ballverluste. "Er war nicht in Normalform. Das passiert manchmal", sagte Kerr über seinen Spielmacher. Auch Curry war unzufrieden: "Der Abend lief einfach überhaupt nicht, wie wir das wollten."

Bei Cleveland stand Kevin Love nicht in der Startformation. Der Power Forward erhielt wenige Stunden vor dem Spiel keine Freigabe der Ärzte. Love hatte sich in der zweiten Partie eine Gehirnerschütterung zugezogen. Für ihn rückte Richard Jefferson in die "starting five" und bot eine solide Leistung.

Die "Cavs" bleiben damit in den Play-offs 2016 zu Hause weiter ungeschlagen (8:0). Das vierte Finalspiel in der Nacht auf Samstag findet erneut in Ohio statt.

NBA-Finalergebnis - 3. Spiel der "best of seven"-Serie:
Cleveland Cavaliers - Golden State Warriors 120:90
Stand in der Serie: 1:2

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