Sa, 18. November 2017

Große „Krone“-Aktion

08.06.2016 16:55

Neue Drogen-Hotspots: „Dealer kommen in Scharen“

Die "Krone"-Leser halten weiter die Augen offen und berichten uns im Rahmen unserer Sicherheitsaktion fleißig. Fazit: Die Polizei hat an den früheren Brennpunkten (U6-Station Thaliastraße, Praterstern etc.) gute Arbeit geleistet. Dort ist es relativ ruhig. Verschwunden sind die Drogenhändler nicht. Sie stehen jetzt offenbar woanders.

"Im Bereich der Vivenotgasse und der Wilhelmstraße im 12. Bezirk sind fast täglich acht bis 20 Jugendliche, die lärmen und Müll machen. Dealer kommen in Scharen und versorgen die Jugendlichen. Als Frau - egal, welchen Alters - wird man angemacht", berichten Anrainer.

Auch in der Gumpendorfer Straße sei es weiterhin locker möglich, Rauschgift zu erwerben, schreibt Margot N. Ein Leser äußert den konkreten Verdacht, dass in bestimmten Ottakringer Wettbüros Drogengelder "gewaschen" werden. "Es wird möglichst neutral gewettet, um in etwa den gleichen Einsatz herauszubekommen und eine 'Einkommensbestätigung' zu erhalten."

Auch in den U-Bahn-Zügen zwischen Westbahnhof und Spittelau wird offenbar weiter "Stoff" verscherbelt. "Mir wurde schon wieder etwas angeboten", empört sich Helga A.

Schreiben auch Sie uns Ihre Beobachtungen an fuerunserwien@krone.at. Hinweise gehen an die Polizei.

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