Do, 23. November 2017

Familienbande

12.06.2016 06:00

In Vaters Fußstapfen: Mein Papa ist auch ein Star

"Daddy, ich wollte so werden wie du!" - Das schreiben wohl viele Söhne auf die Vatertagskarte. In Hollywood ist das auch nicht anders: Erstaunlich viele Stars stammen von berühmten Vätern ab.

Wenn ein Bub in Lexington, US-Bundesstaat Kentucky, aufwächst, hat er's wahrlich weit bis in die Glamourwelt des Showgeschäfts - es sei denn, der Papa ist ein berühmter Fernsehmoderator. Den Nachrichten-Onkel Nick Clooney kannte jeder im Pferdezüchter-Bundesstaat, als 1961 sein Sohn George das Licht der Welt erblickte. Später hatte Nick sogar seine eigene Sendung, zeitweise schrieb er eine Kolumne in der "Cincinnatti Post".

Wie viele andere Kinder pflegte George seinem Daddy zum Vatertag eine Zeichnung zu schenken - nur mit dem Unterschied, dass der spätere Schauspieler als Schüler ein begabter Karikaturist war, wie Nick kürzlich in einem Interview verriet: "Ich habe eine ganze Lade solcher Zeichnungen, unangenehmerweise schauen die alle aus wie ich. Einige hat er auch auf dem Schulbasar verkauft. Ich denke, es muss eine Menge Leute in Kentucky geben, die einen originalen George Clooney daheim haben."

Der Hollywood-Beau ist nicht der Einzige, der zum Ehrentag der Väter stolz verkünden kann: "Mein alter Herr ist genauso berühmt wie ich." Donald Sutherland ("Wenn die Gondeln Trauer tragen") wird Glückwünsche von Sohn Kiefer ("24") entgegennehmen.

Jake Hoffman ("The Wolf of Wall Street") und sein Bruder Max ("Ask me anything") sind gerade in dem Alter, in dem Vater Dustin "Die Reifeprüfung" drehte.

Scott Eastwood kann Daddy Clint mit seinem neuen Film "The Fury" überraschen.

Rabiat-Komiker Ben Stiller gratulierte vor einem Jahr Vater Jerry via Facebook. Der Senior ("King of Queens") sieht zwar völlig anders aus als sein Sohn, belegt aber ein ähnlich quergebürstetes Rollenfach.

Dass der Sprössling das Genre des Vaters fortführt, kommt gar nicht so selten vor: Jason Connery, Sohn des Ur-James-Bonds Sean, gibt in "Robin of Sherwood" den einsamen Helden.

Michael Douglas brillierte in zahlreichen Psychodramen als geplagter Alltagsheld - genau wie Kirk Douglas ein halbes Jahrhundert davor.

Und es ist wohl auch kein Zufall, dass Popstar Enrique Iglesias wie sein Padre Julio das Latinoschnulzen-Fach belegt.

George Clooney hat übrigens sogar den Hang zum politischen Engagement vom Vater geerbt: Der kandidierte 2004 für die Demokraten bei den Wahlen zum Kongress - den Einzug schaffte er aber nicht.

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