Sa, 25. November 2017

Wilde Verfolgung

08.06.2016 13:16

Unfalllenker stiehlt Auto - Flucht mit Tempo 200

Nach einer halsbrecherischen Flucht durch Österreich und Bayern ist ein Unfallfahrer von der Polizei gestoppt worden. Der 23-Jährige hatte am Dienstag auf der A1 in Österreich einen Unfall mit Blechschaden verursacht. Als ein Zeuge helfen wollte und anhielt, stahl ihm der Unfallfahrer kurzerhand das Auto und raste mit Tempo 200 davon. Seinen Vater, der als Beifahrer im Unfallwagen gesessen war, ließ der 23-Jährige zurück.

Der Unfall ereignete sich, als der Mann ein anderes Fahrzeug auf dem Pannenstreifen rechts überholen wollte. Der 23-Jährige fuhr dann mit dem gestohlenen Wagen etwa 70 Kilometer über österreichische Autobahnen in Richtung Deutschland. Mehrere Polizeifahrzeuge verfolgten den Mann, der mit extremer Geschwindigkeit andere Autofahrer erneut gefährdete und teilweise rechts auf dem Pannenstreifen überholte. Schließlich erreichte er Bayern, wo er von zusätzlichen Streifen und einem Polizeihubschrauber verfolgt wurde.

In die Zange genommen und abgedrängt
Nach weiteren 90 Kilometern wurde der Fahrer auf der A3 im bayrischen Landkreis Deggendorf gestoppt, hieß es seitens der bayrischen Behörden. Eine Zivilstreife mit Schleierfahndern und eine Streife der Autobahnpolizei nahmen den Raser in die Zange, drängten ihn gegen die Leitplanke und beendeten so die waghalsige Flucht, die insgesamt über mehr als 150 Kilometer ging.

Rätsel um Motiv für Flucht
Zwei Polizisten wurden bei der Festnahme des 23-Jährigen leicht verletzt, mehrere Autos wurden demoliert. Der Grund für die knapp eineinhalbstündige Flucht des Mannes ist noch völlig unklar.

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