Do, 14. Dezember 2017

Neuer Rapid-Trainer

08.06.2016 08:06

Büskens ist "absolut hungrig, um Titel zu holen"

Jetzt hat Rapid seinen ersten deutschen Rapid-Trainer seit 14 Jahren, seit dem Experiment mit Lothar Matthäus (schlechteste Platzierung der Klubgeschichte). Der deutsche Sportchef Andreas Müller installierte am Tag nach der Trennung vom erfolgreichen Zoran Barisic seinen Schalke-Kumpel Michael Büskens.

Beim Präsidium hat Müller sozusagen "Heimspiele" - derzeit fehlt dort ein Fußball-Fachmann wie früher Günter Kaltenbrunner. Zuletzt saß Büskens bei Schalke im sportlichen Beirat des Aufsichtsrats. Mit Ex-Trainer Huub Stevens und Ex-Torjäger Ebbe Sand. Stevens war sein Trainer, Sand sein Mitspieler, als Schalke 1997 gegen Inter den UEFA-Cup gewann. Ebenso Müller. Seit diesen Zeiten blieben sie Kumpel - so kam Büskens zu Rapid. Einen Tag nach dem Ende der Barisic-Ära war er bereits in Wien. Sieht nach einer von langer Hand vorbereiteten Aktion aus.

Präsident Michael Krammer und Müller präsentieren Büskens am Donnerstag: "Er ist absolut hungrig, um Titel zu holen, die Mannschaft darauf einzustimmen, ein ernsthafter Kandidat darauf zu sein", versprach Müller.

Schon einmal Grün-Weiß
Freitag leitet Büskens das erste Training, wird mit dem Trainerteam von Barisic reden. Unter dem Vater von Assistent Thomas Hickersberger war Büskens Spieler bei Düsseldorf - Josef Hickersberger hat eine hohe Meinung von ihm: "Er war als Linksfuß im Mittelfeld so gut, dass er zwischen Bayern und Schalke wählen konnte."

Bereits einmal trainierte Büskens Grün-Weiß. Das sind die Klubfarben von Zweitligist Fürth. Mit dem er 2012 aufstieg, ins Cupsemifinale kam, 2013 abstieg. Die letzten zwei Trainerjobs in Düsseldorf und wieder bei Fürth dauerten nur je vier Monate. Der Vertrag bei Rapid läuft für ein Jahr mit Option.

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