Di, 21. November 2017

Genervt von Kritik

08.06.2016 06:00

Renee Zellweger: „Bridgets Gewicht ist normal“

Mit der Rolle der etwas pummeligen Bridget Jones hat Renee Zellweger 2001 eine Ikone geschaffen. Fünfzehn Jahre später steht die Schauspielerin für "Bridget Jones's Baby" zum dritten Mal als die etwas chaotische, aber absolut liebenswerte Bridget vor der Kamera - und auch diesmal wird wieder einmal heftig über die Kurven des Filmcharakters diskutiert. Im Interview mit der "Vogue" stellt die 47-Jährige klar, was sie von dieser Figur-Kritik hält.

Premiere für Renee Zellweger: Die 47-jährige Schauspielerin wird zum ersten Mal den Titel der der britischen "Vogue" zieren. Das Titelbild, das der französische Fotograf Patrick Demarchelier schoss, zeigt Renee Zellweger, während sie in einem geblühmten Kleid vor einem Bambusstrauch sitzt. Das Hauptthema der am kommenden Donnerstag erscheinenden Ausgabe ist "Ageless Style Issue" (dt. altersloser Stil).

Im Interview mit der Modezeitschrift sprach die Oscargewinnerin über Parallelen zwischen ihrer eigenen Person und ihrem berühmtesten Charakter Bridget Jones. Zuletzt stand Zellweger für den dritten Teil des Films vor der Kamera, der sie berühmt machte. In "Bridget Jones's Baby" spielte sie an der Seite ihrer Kollegen Colin Firth und Patrick Dempsey und nahm erneut ein paar Kilo zu.

"Ich habe ein paar Kilo zugelegt. Ich habe außerdem an Busen und Babybauch zugenommen. Bridget hat ein ganz normales Gewicht und ich habe nie verstanden, warum darum so viel Aufsehen gemacht wurde. Kein männlicher Schauspieler müsste sich so einer Überprüfung unterziehen, wenn er das gleiche für eine Rolle täte", sagte sie ganz offen. Allerdings kommt ihre Gewichtszunahme dieses Mal bei Weitem nicht an die fast zehn Kilo für den ersten Film aus dem Jahr 2001 heran.

Renee Zellweger erklärte weiter, ihre vorangegangene Auszeit von der Schauspielerei genossen zu haben. "Ich habe Anonymität gefunden, sodass ich mich auf einem menschlichen Level mit Leuten austauschen konnte. Sie sahen und hörten mich und haben mich nicht nach diesem Image beurteilt, dass mir vorausgeht, sobald ich einen Raum betrete", sagte die 47-Jährige. "Ich war müde und nahm mir zwischen den Projekten keine Zeit zur Erholung. Das hat mich eingeholt."

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