Mo, 18. Dezember 2017

EM im Büro

07.06.2016 11:20

EURO: Im Dienst fernsehen verboten! Außer...

Wer die Spiele bei der Fußball-EM auch im Dienst live verfolgen will, sollte sich arbeitsrechtlich unbedingt absichern. Egal, ob Livestream am Desktop oder Smartphone, oder TV - grundsätzlich ist es verboten, während der Arbeitszeit die EURO zu verfolgen. Aber: "Am besten trifft man mit seinem Vorgesetzten eine Übereinkunft, mit der beide Seiten leben können", riet Experte Maximilian Weh von der Arbeiterkammer NÖ im Vorfeld des Großereignisses.

Die Kammer verwies darauf, dass einige Begegnungen bereits um 15.00 Uhr, also während der Arbeitszeit, beginnen. Wer trotzdem das Geschehen verfolgen will, sollte daher entsprechende Vorkehrungen treffen. Weil es ohne Absprache mit dem Arbeitgeber nicht gestattet ist, einen Fernseher aufzustellen oder im Internet einen Livestream zu verfolgen, sollte man vorab eine Vereinbarung treffen. Wer das nicht tue, laufe Gefahr, eine Abmahnung zu erhalten oder im schlimmsten Fall sogar entlassen zu werden, warnte Weh.

Stichwort Mitarbeitermotivation!
Viele Firmen sehen in der EM aber sowieso Vorteile. Für die Mehrheit der Personal-Manager in Österreich sorgen laut einer Umfrage Firmenevents, bei denen Kollegen Sportveranstaltungen gemeinsam anschauen, vor allem für eine gesteigerte Mitarbeitermotivation. Allerdings halten es gleichzeitig 78 Prozent der Personalverantwortlichen für wahrscheinlich, dass sich Mitarbeiter am Tag nach einer Sportveranstaltung krankmelden. Dies ergab die Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half, für die 100 Personal-Manager in Österreich befragt wurden.

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