Sa, 25. November 2017

Große Trauerfeier

07.06.2016 10:57

Der letzte „9/11“-Rettungshund „Bretagne“ ist tot

Der letzte Rettungshund, der bei den Anschlägen vom 11. September 2001 im Einsatz war und diesen überlebte, ist tot: Golden-Retriever-Dame "Bretagne" musste mit 16 Jahren in Texas eingeschläfert werden. Zahlreiche Feuerwehrleute kamen, um der tierischen Heldin die letzte Ehre zu erweisen.

Da bleibt kein Auge trocken: Als Hündin "Bretagne" gemeinsam mit ihrer Besitzerin Denise Corliss ihren letzten Gang ins Fairfield Animal Hospital im texanischen Cypress antrat, standen zahlreiche Feuerwehrleute Spalier und salutierten. Im stolzen Alter von 16 Jahren war die Rettungshündin nierenkrank geworden und verweigerte ihr Futter.

Terroranschläge und Hurrikans
Bretagne war in jüngeren Jahren gemeinsam mit der Feuerwehr im Einsatz. Neben den Einsätzen an den Twin Towers in New York am 11. September 2001 half die Golden-Retriever-Hündin auch bei den Hurrikans Katrina, Ivan und Rita bei der Suche nach Verletzten. "Sie hat länger gelebt und mehr erreicht als sonst jemand", sagte David Padovan vom Volunteer Fire Department zur New York Daily News.

"Sie war immer motiviert, zu suchen"
Die Überreste des Vierbeiners werden nun wissenschaftlich untersucht, um den Effekt von Ground Zero auf den Hundekörper zu untersuchen. "Sie war immer motiviert, zu suchen", so Padovan. "Sogar dann noch, als sie eigentlich schon im Ruhestand war." Erst im letzten Jahr war eine große Geburtstagsfeier für Bretagne veranstaltet worden - siehe Video.

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