Do, 23. November 2017

Laut Agentur

07.06.2016 06:47

Clinton hat offenbar genug Stimmen für Nominierung

Hillary Clinton ist die Nominierung der US-Demokraten zur Präsidentschaftskandidatin offenbar sicher. Wie die Nachrichtenagentur AP am Montagabend unter Berufung auf eigene Berechnungen meldete, hat die Ex-Außenministerin die benötigten 2383 Delegiertenstimmen zusammen, um auf dem Parteitag im Juli ernannt zu werden. Dabei wurden allerdings auch sogenannte Superdelegierte berücksichtigt, die ihre Meinung auf Medienanfragen hin kundgetan haben, diese aber noch jederzeit ändern können.

Laut AP hat Clinton 1812 "normale" Delegierte aus den Vorwahlen sicher. Dazu komme das Versprechen von 571 "Superdelegierten" - insgesamt 714 hochrangige Parteivertreter, die sich frei für einen Kandidaten entscheiden dürfen -, im Juli für sie zu stimmen. Damit würde erstmals in der Geschichte der USA eine große Partei eine Frau in das Rennen um das wichtigste Staatsamt schicken. Eine offizielle Bestätigung für die AP-Meldung gibt es allerdings nicht.

Sanders gibt sich unbeeindruckt
Clintons verbliebener Rivale im Vorwahlkampf, Bernie Sanders, zeigte sich in einer ersten Reaktion unbeeindruckt. Es sei falsch von den Medien, die "Superdelegierten" mitzuzählen, so der Senator aus Vermont. Er werde bis zum Parteitag daran arbeiten, diese umzustimmen. Tatsächlich gilt erst die abgegebene Stimme der "Superdelegierten". Allerdings ist AP zufolge keiner von ihnen in den vergangenen Monaten von Clinton zu Sanders umgeschwenkt.

Vorwahlen in sechs Bundesstaaten - Kalifornien im Blickpunkt
Am Dienstag findet die letzte große Runde der Vorwahlen statt, unter anderem in Kalifornien. Seit Wochen liegt das Augenmerk der Experten auf dem Bundesstaat mit fast 40 Millionen Einwohnern, in dem Sanders jüngsten Umfragen zufolge Clintons früheren Vorsprung komplett aufgeholt hat. Zudem wird bei den Demokraten in New Jersey, Montana, North Dakota, South Dakota sowie New Mexico abgestimmt. Dabei wird Clinton die Delegiertengrenze unweigerlich erreichen, selbst wenn sie alle Abstimmungen verlieren sollte.

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