Fr, 24. November 2017

Foto zeigt Flucht

07.06.2016 07:23

Tirol: Trio nach Juwelierüberfall untergetaucht

Ein bewaffnetes Trio hat am Montag einen Juwelier in Kitzbühel überfallen. Einer der Täter habe mit einer Pistole eine Angestellte bedroht, teilte Walter Pupp, der Leiter des Tiroler Landeskriminalamtes, mit. Die anderen beiden zertrümmerten mit einer Axt und einem Vorschlaghammer die Vitrinen im Geschäft. Anschließend nahmen die Täter die Beute, vorwiegend Uhren, an sich und machten sich aus dem Staub. Verletzt wurde niemand, nach den Männern wird gefahndet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Einer der Männer soll zunächst beim Juweliergeschäft geläutet haben, woraufhin ihm geöffnet wurde. Als er das Geschäft betrat, zog er laut Polizei aus seinem Hosenbund die Waffe. Mit der anderen Hand habe er die Tür aufgehalten und die beiden weiteren Täter ins Geschäft gelassen. Anschließend zertrümmerten die Männer die Vitrinen und nahmen eine derzeit noch unbekannte Menge von hochwertigen Luxusuhren an sich.

Foto zeigt Trio auf der Flucht
Eine Zeugin beobachtete, wie das Trio das Geschäft verließ und sich anschließend durch die Fußgängerzone davonmachte. Dem Mann gelang es, ein Foto von den flüchtenden Kriminellen zu machen (siehe oben). Darauf ist gut erkennbar, dass der erste Mann mit blauer Jacke in seiner rechten Hand die Axt trägt. Der Unbekannte in der Mitte, der ein kariertes Hemd trägt, hatte die Angestellten mit der Pistole bedroht. Der dritte Verdächtige, ebenfalls mit blauer Jacke bekleidet, hat eine Tasche geschultert - darin befand sich die Beute.

Mit Auto geflüchtet
Das Landeskriminalamt geht von Profis aus. "Der Überfall war sehr gut geplant", sagte Pupp. Die drei Männer seien mit einem Auto geflüchtet, hätten dieses aber nach kurzer Zeit verlassen und gegen ein anderes Fluchtauto eingetauscht. "Das erste Auto ist seit einiger Zeit in Salzburg als gestohlen gemeldet", so Pupp. Der Überfall an sich weise Ähnlichkeiten mit einem Überfall auf einen Innsbrucker Juwelier im Februar dieses Jahres auf.

Bei den Tätern handle es sich um drei Männer im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, vermutlich aus Ost- oder Südosteuropa, so der LKA-Chef. Zwei von ihnen hätten Arbeitskleidung getragen. "Sie sind mittlerweile wahrscheinlich über alle Berge, aber aufgrund der guten Bilder und Spuren sind wir zuversichtlich, sie bald auszuforschen", so Pupp.

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