Do, 23. November 2017

Rüde verschollen

03.06.2016 10:14

Ex-Halterin sucht verzweifelt nach ihrem „Snoopy“

Wo steckt "Snoopy"? Diese Frage lässt Jennifer B nicht mehr los. Vor eineinhalb Jahren musste sie zwei ihrer Hunde aufgrund einer Notsituation abgeben - mit den neuen Besitzern von Snoopy riss der Kontakt ab, man habe den kleinen Rüden abgegeben, hieß es nur. Jennifer B. wünscht sich nichts sehnlicher, als zu erfahren, ob es dem Chihuahua gut geht.

Ein wunderschönes Jahr hatte Jennifer B. aus Oberösterreich mit ihrem "Snoopy". Der Chihuahua-Rüde wurde 2013 geboren und wuchs gemeinsam mit seinem Bruder und seinen Eltern bei der jungen Frau und ihrer Familie auf. Doch im März 2014 wurde die Situation mit vier Hunden plötzlich untragbar für Jennifer B.: "Zu diesem Zeitpunkt war ich schwanger und wurde leider krank. Ich musste für mehrere Wochen auf Reha, mein Mann war im Ausland arbeiten. Ich fand einfach niemanden, der vier Chihuahuas für längere Zeit verpflegen konnte und wollte."

Abgabe aus der Not heraus
Auf Nachfrage beim Tierheim und beim Tierschutzverband habe man ihr geraten, sie solle mindestens zwei Hunde weggeben. "Eine Tierpension konnte ich mir beim besten Willen nicht leisten, da sich die Kosten auf über 2000 Euro belaufen hätten. Die Elternhunde wollte ich nicht noch einmal an einen neuen Besitzer abgeben, da es für sie bereits der dritte Besitzerwechsel gewesen wäre - so schaltete ich eine Anzeige, um geeignete Halter für die beiden Jungen zu finden." Ihr Herz sei damals gebrochen, so Jennifer B. - aber für sie war es der letzte Ausweg.

"Bedingung war, in Kontakt zu bleiben"
Für Snoopy und seinen Bruder "Speedy" fand sich jeweils ein junges Pärchen. "Meine Bedingung war, dass für beide Tiere eine Schutzgebühr bezahlt wird und die neuen Besitzer mit mir in Kontakt bleiben müssen", so Jennifer B.. Mit Speedys neuer Familie gab es keine Probleme - er hat ein super Plätzchen gefunden und er hätte es nicht besser treffen können, der Kontakt besteht immer noch. Anders lief es leider mit Snoopys neuen "Hundeeltern" - denn die bezahlten nicht einmal die volle Schutzgebühr.

Snoopy soll weitergegeben worden sein
"Ich vertraute ihnen blind, was ein großer Fehler war", so Jennifer B. "Von den 250 Euro Schutzgebühr zahlten sie mir 100 Euro an, den Rest blieben sie mir schuldig. Aber das Geld war für mich sowieso Nebensache, ich wollte nur einen geeigneten Platz für die beiden finden." Snoopys neue Besitzer waren auch nicht mehr für Jennifer B. erreichbar - nach unzähligen Kontaktversuchen bekam sie schließlich die Antwort, dass man Snoopy "hergegeben" hätte - nähere Angaben blieb das Paar ihr schuldig.

"Ich will nur wissen, wie es ihm geht"
"Snoopy war mein absolutes Goldstück, es schmerzte mich sehr ihn weggeben zu müssen. Ich bereue meine Entscheidung bis heute noch zutiefst, aber das Leben stellte mich vor diese Wahl", so Jennifer B. verzweifelt. Seit über eineinhalb Jahren ist sie nun auf der Suche nach Snoopy. Es macht die Tierfreundin unglaublich traurig, dass sie nichts über das Schicksal des kleinen Chihuahua-Rüden weiß. "Ich würde einfach nur gerne erfahren, wie es ihm geht und vor allem, wo er jetzt ist", so Jennifer B..

Hinweise erbeten!
Haben Sie einen Hinweis auf Snoopys Aufenthaltsort? Der Chihuahua-Rüde war zum Zeitpunkt seiner Abgabe nicht gechippt, im Impfpass steht sein Geburtsdatum (24. März 2013). Das Paar, das ihn aufgenommen hat, lebt in Voitsberg. Hinweise bitte an Tel.: 0664/138 89 14.

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