Di, 17. Oktober 2017

"Fußball gespielt"

02.06.2016 17:18

Messi im Steuerprozess: „Wusste von nichts“

Lionel Messi hat im Prozess wegen des Verdachts auf Steuerbetrug alle Anschuldigungen zurückgewiesen. "Ich habe Fußball gespielt, ich wusste von nichts", sagte der Weltfußballer des FC Barcelona am Donnerstag vor Gericht in Barcelona. Nach Überzeugung der spanischen Staatsanwaltschaft soll der 28-Jährige mit seinem Vater Jorge Steuern in Höhe von gut vier Millionen Euro hinterzogen haben.

"Ich habe meinem Vater und meinen Anwälten vertraut", erklärte Messi am Donnerstag. Das Geld soll mittels Scheinfirmen in Belize und Uruguay von 2007 bis 2009 hinterzogen worden sein. Der spanische Fiskus fordert für beide eine Haftstrafe von je 22,5 Monaten, eine Gefängnisstrafe ist jedoch nach Ansicht von Experten unwahrscheinlich.

Als Messi im schwarzen Anzug, mit schwarzer Krawatte und Bart vor dem Gericht aus dem Auto stieg, wurde er von zahllosen Fotografen erwartet. Hinter Absperrungen ausharrende Schaulustige begrüßten ihn mit Jubel und vereinzelten Buh-Rufen. Der Eingang des Gebäudes wurde von Polizisten bewacht.

Im Dezember vergangenen Jahres hatte die spanische Justiz Ermittlungen gegen den Fußballstar wegen angeblicher finanzieller Unregelmäßigkeiten bei Benefizspielen in den Jahren 2012 und 2013 eingestellt. Ein Gericht befand, dass Messi den Steuerbehörden keine Einnahmen aus den betreffenden Spielen vorenthalten habe.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).