Do, 23. November 2017

Betrugs-Prozess

01.06.2016 16:40

Steuerberater entlastet Messi: „Nie etwas erklärt“

Im Prozess gegen Lionel Messi wegen des Verdachts auf Steuerbetrug ist der Weltfußballer des FC Barcelona von seinem Steuerberater ein wenig entlastet worden. "Ich habe ihm nie etwas erklärt", versicherte Berater Angel Juarez am Mittwoch - dem zweiten Tag des Verfahrens - als Zeuge vor dem Landgericht in Barcelona.

Messi und seinem Manager und Vater Jorge wird zur Last gelegt, das Finanzamt zwischen 2007 und 2009 um 4,1 Millionen Euro betrogen zu haben. Die Staatsanwaltschaft plädiert allerdings dafür, das Verfahren gegen den Profi einzustellen, weil dieser sich nicht um finanzielle Dinge gekümmert habe. Für den Vater fordert die Anklagebehörde jedoch eineinhalb Jahre Haft.

Auf die Frage des vorsitzenden Richters, ob er Jorge Messi das Konstrukt aus ausländischen (Schein-)Firmen erläutert habe, mit dem Einnahmen aus Bildrechten am Fiskus vorbeigeschleust worden sein sollen, sagte Juarez, man habe einiges besprochen. Seiner Überzeugung nach sei das benutzte System aber "absolut legal. Der freie Kapitalverkehr ist ein anerkanntes Recht".

Messi soll am Donnerstag aussagen
Entgegen der Forderung der Staatsanwaltschaft fordern die Anwälte des Finanzamts nicht nur für den Vater, sondern auch für den 28-jährigen Spieler Freiheitsentzug: je 22 Monate. Messi soll am Donnerstag aussagen. Er hatte sich in den vergangenen Tagen mit dem argentinischen Nationalteam auf die Copa America vorbereitet, die vom 3. bis 26. Juni in den USA stattfindet.

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