Mi, 18. Oktober 2017

Core-i-Konkurrent

01.06.2016 10:38

AMD gewährt ersten Blick auf neuen „Zen“-Prozessor

Im steten technologischen Wettrüsten mit dem Erzrivalen Intel ist AMD, der kleinere der beiden Chip-Riesen, in den letzten Jahren ins Hintertreffen geraten. Die neue CPU-Familie "Zen" soll es nun richten und an glorreichere Zeiten anknüpfen. Auf der IT-Messe Computex in Taipeh hat AMD nun einen ersten Blick auf den neuen Prozessor gewährt.

"Zen ist am Leben und auf Kurs und wir sind außergewöhnlich gespannt, was Zen am Markt bringen wird", zitiert das IT-Magazin "PC World" AMD-Chefin Lisa Su. Auf der Messe hatte sie auch ein Exemplar der neuen CPU-Familie im Gepäck. Der Chip verfügt über acht Kerne und soll bis zu 16 Threads parallel bearbeiten können.

"Zen"-Testphase beginnt bald
Prototypen des neuen Chips werden bereits erprobt, ausgewählte Hardware-Partner sollen in den kommenden Wochen ebenfalls zu Testzwecken mit "Zen"-Chips ausgestattet werden. Die Testphase soll im zweiten Halbjahr ausgeweitet werden, der Marktstart dürfte dann nicht mehr allzu weit entfernt sein.

Wie potent die Chips wirklich sind, muss sich erst zeigen. Ein Erfolg wäre für AMD jedoch wichtig. Nachdem man jahrelang nicht mit Intels Core-i-Chips mithalten konnte und zusehends den Anschluss verlor, hat AMD seine "Zen"-Chips von Grund auf neu entwickelt, um wieder mit dem Erzrivalen konkurrieren zu können.

Die komplette AMD-Show von der Computex können Sie hier ansehen:

Neue Mainboards werden nötig
Die neuen Prozessoren werden Mainboards mit dem neuen AM4-Sockel erfordern und können mit DDR4-RAM umgehen. Was sie bei Markteinführung kosten werden, ist nicht bekannt. AMD ist jedoch bekannt dafür, viel Leistung fürs Geld zu bieten und keine derartigen Mondpreise für seine Chips zu verlangen wie Intel bei seinem jüngst vorgestellten Top-Prozessor.

Erst gestern hatte der Chip-Weltmarktführer mit dem Core i7-6950X ein Monstrum von Prozessor mit zehn Kernen enthüllt, das mit brachialer Rechenkraft um die Gunst der Käufer buhlt. Kosten soll der Super-Chip mehr als 1500 Euro.

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