Sa, 16. Dezember 2017

Hotel & Wohnbau

29.05.2016 18:46

Was in Salzburg geplant ist

Es tut sich was in Salzburg, wenn es nicht wieder durch leidige Grabenkämpfe verhindert wird. Beim Europark wird diesen Sommer die Baustelle für ein spektakuläres Hotelprojekt an der A1 eröffnet, die Gebietskrankenkasse setzt beim Ausbau auf Holz und an der Kendlerstraße entstehen 128 geförderte Wohnungen.

Ein kleines Schild weist auf das Megaprojekt zwischen IKEA und der Westautobahn beim Europark hin, dahinter steckt die Firma "Inovum", die dort mit den Architekten von "kadawittfeld" einen futuristischen Hotel- und Bürobau mit eben dem selben Namen "Inovum" plant. Eröffnung des dreigeschoßigen "Raumschiffes" auf einem steinernen Sockel wird schon im Dezember 2017 sein, eine Ringstraße rundherum soll den starken Verkehr rund um das Einkaufszentrum etwas abfangen, auch wenn es sich an diesem Detail mit der Stadtplanung noch spießt.

Im Inneren ist ein lichtdurchfluteter Garten geplant, im Komplex entstehen Büros und 120 Hotelzimmer, edel designt und der Businessklasse zuzuordnen. Dazu kommt eine ganzjährige Ausstellungsfläche für Designer und der 2-Sterne Koch Andreas Senn wird den Gästen seine feine Küche präsentieren. Hinter dem Salzburger Hauptbahnhof hingegen plant die GKK einen hohen Zubau für ihren Bedarf, "Kofler Architects" wurden damit beauftragt: "Mit neun Geschoßen ist das Projekt der GKK der bislang höchste Holzhybridbau, den ich kenne", sagt der zuständige Planungsstadtrat Johann Padutsch.

Wohnbedarf ist weiter ungebrochen
Neben den bereits beschlossenen geförderten Wohnprojekten beispielsweise in der Riedenburg, am Rauchmühle-Areal und in der Olivierstraße (bereits im Bau) entsteht laut Padutsch auf der grünen Wiese ein "architektonisch hochwertiges Wohnbauprojekt von ,Die Salzburg’, das sich mit insgesamt 128 Wohnungen von der Kendlerstraße in die Tiefe Richtung Flughafen zieht." Die Stadt hat sich das 50-prozentige Einweisungsrecht gesichert, es werden aber auch Wohnungen zum Mietkauf angeboten. Der Wohnbedarf in der Stadt ist ungebrochen, für Megaprojekte geht ohne Umwidmungen aber bald der Platz aus.

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