Fr, 20. Oktober 2017

Mit Arbeitserlaubnis

28.05.2016 11:10

Malaysia will 3000 syrische Flüchtlinge aufnehmen

Der südostasiatische Staat Malaysia will in den kommenden Jahren insgesamt 3000 syrische Flüchtlinge aufnehmen. Diesen Plan kündigte Vize-Regierungschef Zahid Hamidi an. Die ersten 70 Schutzsuchenden, darunter 31 Kinder, erreichten das Land am Samstag per Flugzeug aus dem Libanon. Laut Hamidi würden die Flüchtlinge eine Arbeitserlaubnis erhalten und die Kinder könnten zur Schule gehen. Malaysia zählt knapp 29 Millionen Einwohner.

"Rund 200 weitere werden in den kommenden Monaten eintreffen", so Hamidi. Sie würden während ihres "vorübergehenden" Aufenthalts eine Unterkunft sowie humanitäre und finanzielle Hilfe erhalten.

Das Ziel von 3000 Syrern, die nach Malaysia kommen sollen, ist Teil eines umfangreichen Flüchtlingspakets der Regierung. Die ersten elf Syrer wurden bereits im Dezember des Vorjahres aufgenommen, sie hatten allesamt Verwandte in dem Land. Malaysia gehört nicht zu den Unterzeichnern der UN-Flüchtlingskonvention, nimmt aber immer wieder vorübergehend Schutzsuchende auf.

Spanien nimmt rund 600 Flüchtlinge auf
Unterdessen hat Spanien in dieser Woche mit der Aufnahme von Flüchtlingen aus Lagern in und außerhalb der EU begonnen. Das Innenministerium in Madrid teilte mit, bis Mitte Juni würden 586 Menschen empfangen, großteils Syrer und Iraker. Im Rahmen der EU-Umsiedlungspläne hatte sich Madrid im Vorjahr verpflichtet, 17.000 Flüchtlingen eine neue Heimat zu geben. Aufgenommen wurden aber erst 17.

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