Fr, 15. Dezember 2017

Kapitel geschlossen

28.05.2016 09:09

Putin: "Status der Krim ist nicht verhandelbar"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine Diskussion über den Status der von Russland annektierten Krim-Halbinsel strikt ausgeschlossen. "Was die Krim angeht, so erachten wir dieses Kapitel als für immer geschlossen", sagte Putin am Freitagabend in Athen. "Russland wird mit niemanden über dieses Thema diskutieren", sagte Putin in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras.

Russland hatte die ukrainische Halbinsel nach einer umstrittenen Volksabstimmung pro-russischer Separatisten annektiert. Dies und die anhaltende Unterstützung Russlands für die Separatisten im Krieg gegen die Regierung in Kiew hatte zu Wirtschaftssanktionen der Europäischen Union und der USA geführt.

Sanktionen gegen Russland bleiben vorerst aufrecht
Die führenden westlichen Industriestaaten hatten sich bei ihrem G7-Gipfel in Japan am Freitag für eine Beibehaltung der Sanktionen ausgesprochen , bis Russland eine Reihe von Bedingungen erfüllt.

Kampfpilotin rät Putin: "Lass die Ukraine los"
Die kürzlich aus russischer Haft entlassene ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko hat Putin unterdessen aufgerufen, die moskautreuen Separatisten im Osten zum Rückzug zu bewegen. "Was ich Putin sagen würde? Lass die Ukraine los. Lass jedes Land los, an das du dich klammerst. Quäle die Menschen nicht", sagte sie am Freitag in Kiew bei ihrer ersten Pressekonferenz nach der Rückkehr.

Die im Minsker Friedensabkommen festgelegten Wahlen in der Ostukraine bezeichnete die Kampfpilotin hingegen als undurchführbar. "Es kann jetzt keine Wahlen geben - die Grenze (zu Russland) ist nicht geschlossen. Solange wir nicht alles selbst entscheiden, sind Wahlen unmöglich."

Die Regierung in Kiew beklagte unterdessen den Beschuss ihrer Stellungen in der im Osten des Landes durch die Aufständischen. Innerhalb der vergangenen 48 Stunden seien 14 Soldaten verletzt worden, sagte Sprecher Andrej Lyssenko. Die Separatisten wiesen die Aussagen zurück.

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