Mo, 23. Oktober 2017

"Vampire, Werwölfe"

26.05.2016 16:04

Fünf Menschen erstochen: Kanadier wird eingewiesen

Ein kanadischer Student, der bei einer Party fünf Kollegen erstochen hatte, ist dafür - strafrechtlich gesehen - nicht verantwortlich. Ein Richter entschied am Mittwoch, dass der 24-Jährige in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Er habe zum Tatzeitpunkt unter einer Psychose gelitten.

Nach dem Urteil soll künftig jährlich überprüft werden, ob der junge Mann - laut Verteidigung glaubte er, sich "gegen Vampire und Werwölfe wehren" zu müssen - noch eine Gefahr für die Allgemeinheit darstelle.

Der Sohn eines Polizisten hatte im April 2014 bei einer Feier zum Semesterende in einem Wohnviertel von Calgary vier junge Männer und eine Frau im Alter von 22 bis 27 Jahren erstochen. Noch nie waren dort so viele Menschen bei einer einzelnen Tat umgebracht worden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).