Di, 17. Oktober 2017

Presseschau

23.05.2016 16:55

Präsident Van der Bellen: So reagiert das Ausland

Das Ergebnis hat sich tatsächlich noch gedreht: Nach Auszählung der Wahlkarten ist Alexander Van der Bellen der nächste österreichische Bundespräsident. Die Wahl entwickelte sich nicht nur in Österreich zum Krimi, sondern wurde im Ausland als Richtungsentscheid gesehen und entsprechend aufmerksam verfolgt. Was internationale Medien zum neuen österreichischen Präsidenten sagen, lesen Sie hier.

Insbesondere in Deutschland wurde die österreichische Bundespräsidentenwahl intensiv verfolgt. Unsere Nachbarn hatten sich recht kritisch mit FPÖ-Kandidat Norbert Hofer auseinandergesetzt. Jetzt sprechen deutsche Zeitungen wie die "Bild" von einer "Wahlsensation in Österreich".

Die Schweizer Zeitung "Blick" gibt sich ebenfalls überrascht, hebt hervor, dass Van der Bellen der erste grüne Präsident Europas ist.

Das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hebt ebenfalls Van der Bellens Nähe zur grünen Bewegung hervor.

Reaktionen auf Van der Bellens Wahlsieg gibt es auch außerhalb des deutschsprachigen Raumes. Die britische Zeitung "The Guardian" spricht etwa von einem Sieg, bei dem sich der neue Präsident nur "mit Mühe" gegen seinen rechten Widersacher Hofer durchgesetzt habe.

In Italien schreibt die Tageszeitung "La Republicca" vom "siegreichen Grünen" und einem Norbert Hofer, der seine Niederlage bereits eingestanden hat.

Die französische "Le Monde" hat Alexander Van der Bellen gar nicht am Bild zum Bericht und titelt zu einem Foto von Norbert Hofer: "Der rechtsextreme Kandidat gesteht seine Niederlage ein".

In eine ähnliche Richtung titelt die renommierte "New York Times". Auch hier steht nicht Alexander Van der Bellen als Wahlsieger im Mittelpunkt, sondern der zweitplatzierte Norbert Hofer. Das US-Blatt titelt: "Österreichs Rechtsaußen-Kandidat Norbert Hofer verliert Präsidentschaftswahl knapp."

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