Mo, 18. Dezember 2017

Große "Krone"-Aktion

22.05.2016 17:58

Drogen-Hotspot: "Der Franz-Jonas-Platz verkommt"

Mit einer groß angelegten Sicherheitsoffensive will die Polizei den Kriminellen an Wiens Hotspots das Handwerk legen (die "Krone" berichtete). Bereits im März wurden an drei U-Bahn-Stationen 200 Anzeigen erstattet. Weitere Brennpunkte: Franz-Jonas-Platz in Floridsdorf und die Lobau in der Donaustadt.

"Ich wohne seit drei Jahren hier, der Franz-Jonas-Platz verkommt immer mehr", schlägt Brigitte K. Alarm. Der Platz vor der wichtigsten Öffi-Drehscheibe in Floridsdorf sei fest in der Hand von Drogendealern. "Sie geben einander Zeichen. Ein absolut ungutes Gefühl", schreibt die "Krone"-Leserin, die sich vom Rathaus mehr Engagement in Sachen Sicherheit in Transdanubien wünscht. "Wien endet nicht an der Donau."

Nicht mehr wohl in ihrer Umgebung fühlt sich auch Leserin Raffaela. In einem E-Mail an die "Krone" wünscht sie sich Überwachung im Nationalpark Lobau und am Biberhaufenweg. Zu oft wäre es dort schon zu unangenehmen Situationen mit Männern gekommen.

200 Anzeigen an drei U-Bahn-Stationen
Unangenehm dürfte es bald für Drogendealer entlang der U-Bahn werden: Wie berichtet, setzt das Innenministerium dort ab sofort mehr Beamte ein. Wie wichtig das ist, zeigen Zahlen vom März: Innerhalb nur eines Monats wurden an den Stationen Thaliastraße, Josefstädter Straße und Lerchenfelder Straße 200 Anzeigen erstattet - vorrangig wegen Drogenhandels, gefolgt von Körperverletzung.

Brennpunkte melden an fuerunserwien@krone.at. Alle Hinweise gehen an die Polizei.

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