Sa, 18. November 2017

Limit bald erreicht

20.05.2016 16:25

Bis Ende April bereits 18.597 Asylanträge

Die von der Regierung vereinbarte Obergrenze für Asylwerber (37.500 Anträge) ist bis Ende April bereits zur Hälfte erreicht worden. Das geht aus der am Freitag vom Innenministerium veröffentlichten Antragsstatistik für die ersten vier Monate hervor. Demnach gab es bisher insgesamt 18.597 Asylanträge, Hauptherkunftsländer sind Afghanistan und Syrien.

Seit Jahresanfang ist die Zahl der Asylwerber zurückgegangen: Wurden im Jänner noch fast 6.000 Anträge registriert, waren es im April nur noch 4.152 - was aber doch einem Plus von knapp drei Prozent gegenüber dem April 2015 entspricht. Außerdem kamen insgesamt 106 syrische Flüchtlinge via Resettlement nach Österreich, wie die Antragsstatistik zeigt.

Von Jänner bis April wurden zudem über 18.430 Asylanträge rechtskräftig entschieden - in 6.217 Fällen wurde Asyl gewährt, dazu kommen noch 735 Mal subsidiärer Schutz und 490 humanitäre Aufenthaltstitel.

Die größten Chancen auf Asyl haben Syrer (84 Prozent positive Entscheidungen) und Menschen aus Somalia (46 Prozent). Die geringsten Chancen haben Nigerianer und Algerier (je ein Prozent positiv) sowie Asylwerber aus Marokko: Heuer hat Österreich erst einem Marokkaner Asyl gewährt, 195 Anträge wurden rechtskräftig negativ beschieden.

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