Mi, 22. November 2017

Opfer betäubt

20.05.2016 11:47

Tiroler (41) als Serien-Kinderschänder entlarvt

Mehrfacher sexueller Missbrauch von insgesamt drei Opfern - das wird einem 41-Jährigen zur Last gelegt, der jetzt festgenommen worden ist. Bei einer Hausdurchsuchung wurden bei dem Tiroler zudem über eine Million Dateien mit kinderpornografischem Material sichergestellt.

Landeskriminalamt und deutsche Behörden waren im Zuge von gemeinsamen Ermittlungen auf die Spur des 41-Jährigen gekommen. Er hatte über Skype mit einem gleichgesinnten User Kontakt. Bei einem persönlichen Treffen in Tirol soll er kinderpornografisches Material getauscht haben.

Opfer erst 13 Jahre alt
In Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt Wiesbaden gelang es, fünf weitere Verdächtige, die mit dem inhaftierten Tiroler in Kontakt gestanden sein sollen, sowie drei minderjährige Opfer von sexuellem Missbrauch zu identifizieren. Zwei der Opfer waren zum Tatzeitpunkt erst 13 Jahre alt.

Bei der Auswertung der sichergestellten Daten seien Fotos und Videos gefunden worden, auf denen der Verdächtige den Missbrauch an Kindern dokumentierte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck erfolge letztlich die Festnahme des Tatverdächtigen.

Sex-Übergriffe im Web verbreitet
Die Ermittlungen hätten laut Landeskriminalamt ergeben, dass der Tiroler bei seinen Übergiffen Betäubungsmittel benutzt haben dürfte, um seine Opfer gefügig zu machen. Insgesamt hätten ihm 26 verschiedene sexuelle Übergriffe nachgewiesen werden können. Die angefertigten Missbrauchsaufnahmen sollen danach im Netz weltweit verbreitet worden sein.

Unter den illegalen Dateien befanden sich Videos mit einer Gesamtabspieldauer von insgesamt 62 Tagen. Im Zuge der Datenauswertung und einer Analyse durch das Bundeskriminalamt führte die Spur auch nach Deutschland.

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