Sa, 25. November 2017

Tennis-Star

19.05.2016 13:37

Doping: „Scharapowa könnte nie wieder spielen“

An einem geheimen Schauplatz hat am Mittwoch in London zumindest der erste Teil eines Hearings des wegen Dopings suspendierten Tennis-Stars Maria Scharapowa begonnen. Der russische Verbandschef Schamil Tarpischtschew hat sich am Donnerstag gegenüber der "R-Sport news agency" geäußert. Die Situation der bestbezahlten Sportlerin der Welt sei "schlecht" und es könne sein, dass sie nie wieder spielen dürfe.

Laut diversen Berichten britischer Medien hat das Hearing am Mittwoch stattgefunden, allerdings war auch davon die Rede, dass es sich über zwei Tage erstrecken könnte. Journalisten, die am Mittwoch vor dem ITF-Hauptquartier in London auf das Erscheinen von Scharapowa gewartet haben, wurden aber enttäuscht. Die Vernehmung wurde wegen des zu erwartenden Medieninteresses an einen geheimen Ort verlegt.

Scharapowa hatte am 7. März öffentlich gemacht, dass sie im Jänner beim ersten Major des Jahres positiv auf das Mittel Meldonium getestet worden sei. Die Tennis Integrity Unit (TUI) könnte eventuell schon im Juni ihr Urteil bekanntgeben. Der fünffachen Grand-Slam-Siegerin droht eine Sperre durch den internationalen Tennisverband (ITF) von bis zu vier Jahren.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden