Mi, 13. Dezember 2017

Operation "Hydra"

18.05.2016 16:50

Jagd auf Schlepperbosse: Festnahme in Wien

500 illegale Einwanderer soll er als hochrangiges Mitglied einer Bande nach Europa geschleust haben - nun ging der Montenegriner in Wien ins Netz. Einer seiner "Amtskollegen" wurde in Polen verhaftet - die zwei ersten Erfolge einer von Interpol gestarteten Großjagd auf Schlepperbosse mit rot-weiß-roter Beteiligung.

Fiel ihr ein Kopf ab, wuchsen zwei nach - schon dem griechischen Halbgott Herkules verlangte der Kampf gegen die neunköpfige Hydra alles ab. Erst als er den Haupt-Kopf des Ungeheuers abgeschlagen hatte, war es besiegt - eine sagenhafte Erfolgsstrategie, die Interpol nun auch gegen Schlepperbanden einsetzen will.

Und so machen im Zuge von "Operation Hydra" nun Top-Ermittler und Zielfahnder aus 24 Nationen ausschließlich Jagd auf die Drahtzieher der kriminellen Netzwerke. Identifizieren, ausforschen, festnehmen - das Motto der Aktion, bei der die Behörden Infos in Echtzeit austauschen.

500 Schleusungen organisiert
"Nur so kann diese Kriminalitätsform nachhaltig bekämpft werden - die Verhaftungen von Handlangern, wie zum Beispiel Chauffeure, sind kurzfristige Erfolge", so Gerald Tatzgern vom Bundeskriminalamt, der mit seinem Spezialteam, dem Joint Operational Office, und Fahndern aus Wien und Salzburg auch gleich die ersten Erfolge feierte: In Wien ging ein Montenegriner ins Netz, der mindestens 500 Schleusungen organisiert haben soll. Ein weiteres Schlepper-Mastermind tappte Tage später in der polnischen Hauptstadt Warschau in ihre Falle!

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