Mi, 18. Oktober 2017

In Auto eingeladen

18.05.2016 07:52

Falsche Fürsorge kostet Bison-Junges das Leben

Zwei Touristen wollten im Yellowstone-Nationalpark ein Bison-Kalb vor der Kälte retten, packten es in den Kofferraum ihres Geländewagens - und fällten damit letztlich sein Todesurteil.

Wie örtliche Medien am Montag berichteten, brachten die beiden ausländischen Urlauber das Kälbchen vergangene Woche im Kofferraum ihres Fahrzeugs zunächst zu einer Polizeiwache außerhalb des Parks und dann auf Anweisung der Beamten zu den Park-Rangern. Die Ranger versuchten vergeblich, das Bison-Baby zurück zu seiner Mutter zu bringen. Doch diese verstieß ihr Junges wegen dessen zwischenzeitlichen Kontakts zu Menschen, wie die US-Nationalparkverwaltung NPS mitteilte.

Kälbchen musste getötet werden
Das Kälbchen habe sich daraufhin immer wieder Fußgängern und Autos genähert und damit gefährliche Situationen heraufbeschworen. Es habe deswegen getötet werden müssen. Die beiden Touristen, die für die Situation verantwortlich waren, mussten ein Bußgeld zahlen.

Gefährliche Annäherung an wilde Tiere
Die NPS erinnerte daran, dass sich die Touristen auch selbst gefährdeten, weil Bisons oftmals aggressiv reagierten, wenn sie ihren Nachwuchs bedroht sähen. Ebenso gefährlich sei die Unsitte von Parkbesuchern, sich Bisons trotz deutlicher Verbote auf "äußerst kurze Distanz" zu nähern oder Selfies von sich und den Tieren zu machen. Allein im vergangenen Jahr seien dabei fünf Touristen schwer verletzt wurden.

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