Di, 12. Dezember 2017

Land stabilisiert

13.05.2016 22:27

Hollande: Militäreinsatz in Zentralafrika beendet

Frankreichs Präsident Francois Hollande hat den Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik nach zweieinhalb Jahren für beendet erklärt. Die Stabilität in dem Krisenstaat sei wiederhergestellt, sagte Hollande am Freitag bei einem Kurzbesuch in der Hauptstadt Bangui. "Unsere Truppen werden an anderen Fronten gebraucht, Frankreich wird immer noch vom Terrorismus bedroht", so der französische Staatschef.

Frankreich hatte im Dezember 2013 angesichts der tödlichen Gewalt zwischen christlichen und muslimischen Milizen in seiner ehemaligen Kolonie den Militäreinsatz Sangaris gestartet. Seit September 2014 sind dort zudem Blauhelmsoldaten der UNO-Truppe MINUSCA im Einsatz.

"Chaos" und "Massaker" machten Einsatz erforderlich
Hollande sprach bei dem Besuch in Bangui von "Chaos" und "Massakern", die den Einsatz erforderlich gemacht hätten. Zeitweise waren in dem Land bis zu 2000 französische Soldaten im Einsatz, zuletzt waren es rund 650.

Der Präsident sprach auch die jüngsten Missbrauchsvorwürfen gegen französische Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik an, die den Einsatz überschatteten. Sollten Schuldige überführt werden, "wird es keine Straflosigkeit geben", versprach er.

Bundesheer an EU-Mission beteiligt
Derzeit sind auch mehrere Offiziere des österreichischen Bundesheeres in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz. Sie beraten im Rahmen einer EU-Mission die Armee des Bürgerkriegslandes und helfen, diese zu professionalisieren.

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