So, 19. November 2017

Klagenfurt zittert

13.05.2016 12:29

Admira atmet auf: Liga-Lizenz erhalten!

Der SV Grödig steht seit Freitag endgültig als Bundesliga-Absteiger fest. Admira Wacker Mödling erhielt nämlich in zweiter Instanz die Lizenz für die kommende Saison. Aus sportlicher Sicht war der Abstieg der Grödiger schon seit Mittwoch fix. Ebenfalls erfolgreich war der Protest des Erste-Liga-Klubs Austria Lustenau, Austria Klagenfurt steht dagegen weiter ohne Spielgenehmigung da.

Den Kärntnern bleibt jetzt nur noch der Gang vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht. Eine eventuell notwendige Entscheidung würde bis zum 31. Mai getroffen.

"Es tut mir leid um den Verein, dass es so gekommen ist. Wir haben uns aber nichts vorzuwerfen", betonte der Vereinsboss Peter Svetits, der sich die Begründung der Liga noch genau ansehen wollte. Mit der Entscheidung des Protestkomitees ist das Verfahren innerhalb der Bundesliga abgeschlossen. Die Entscheidung des unabhängigen Schiedsgerichts wird bis zum 31. Mai fallen.

Grödig steht als Bundesliga-Absteiger fest
Ihre Spielgenehmigungen erhielten indes Bundesligist Admira Wacker Mödling und Zweitligist Austria Lustenau. Im Oberhaus steht damit der SV Grödig endgültig als Absteiger fest. In der zweithöchsten Spielklasse darf der FAC noch hoffen. Die sportlich abgeschlagenen Wiener könnten im Fall der endgültigen Verweigerung für Klagenfurt auf den rettenden achten Rang vorrücken. Die Salzburger Austria hatte bekanntlich aufgrund ihrer Finanzlage auf die Lizenzabgabe verzichtet.

Ebenfalls im zweiten Anlauf erhielt der TSV Hartberg die Lizenz. Die Steirer kämpfen gegen Blau-Weiß Linz in der Regionalliga Mitte um den Startplatz für die Relegationsspiele gegen den Westliga-Vertreter um den Aufstieg in die Erste Liga.

Sowohl die Admira, als auch Lustenau müssen bereits bestandene finanzielle Auflagen vonseiten der Liga weiterhin erfüllen. Die Maria Enzersdorfer sind dazu verpflichtet, monatlich einen Liquiditätsbericht vorzulegen. Beide Vereine müssen außerdem quartalsmäßig einen Reorganisationsprüferbericht abliefern.

"Drei von vier Protestwerbern konnten aufgrund der neu eingebrachten Nachweise die für die Lizenzverweigerung erster Instanz maßgeblichen Gründe entkräften, wonach die Lizenz erteilt werden konnte. Bei einem Klub war dies nicht der Fall, weshalb die Lizenzverweigerung aufrecht bleibt", sagte der Protestkomitee-Vorsitzende Andreas Grundei.

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