Sa, 25. November 2017

Prominenter Zuspruch

10.05.2016 18:59

Ex-ÖVP-Chef Pröll und Häupl für Van der Bellen

Seit Kurzem hat Alexander Van der Bellen weitere prominente Unterstützer für die Hofburg-Wahl. Unter diesen finden sich auch der ehemalige ÖVP-Chef Josef Pröll sowie der Wiener Bürgermeister Michael Häupl. Pröll erklärt in einem Video auf Twitter (siehe oben), warum für ihn Van der Bellen der bessere Präsident wäre: "Die Außenvertretung Österreichs in schwierigen Zeiten ist bei Alexander Van der Bellen nach meinen Gesichtspunkten deutlich besser aufgehoben."

Auch wenn kein bürgerlicher Kandidat zur Wahl stünde, sei es für bürgerliche Wähler möglich, eine Entscheidung zu treffen, so Pröll in der Unterstützungserklärung, die am Dienstag auf der Twitter-Seite Van der Bellens veröffentlicht wurde. "Nicht weiß wählen, nicht zu Hause bleiben, sondern nach einer Prioritätenliste die richtige Entscheidung treffen", rät der ehemalige Vizekanzler und Finanzminister jenen, die zuvor Andreas Khol die Stimme gegeben haben.

Auch Prölls Vorgänger als Landesjägermeister hat sich auf die grüne Seite geschlagen: Ex-Raiffeisen-Generalanwalt Christian Konrad, derzeit Flüchtlingskoordinator der Regierung, gehört ebenso seit Kurzem dem Personenkomitee an.

Häupl: "Hofer kann nicht gewählt werden"
Häupl hatte sich bereits während der Feierlichkeiten zum Tag der Arbeit indirekt für Van der Bellen ausgesprochen. In seiner Rede meinte er in Richtung des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer: "Dieser Mann kann nicht gewählt werden. Denn das ist mit den Werten der Sozialdemokratie vollkommen unvereinbar."

Ederer: Van der Bellen als Türöffner für die Wirtschaft
Aus den Reihen der roten Polit-Prominenz spricht sich auch Ex-Siemens-Chefin Brigitte Ederer für Van der Bellen aus. Ederer erklärt in einem Video auf Twitter ihre Gründe für die Unterstützung des ehemaligen Grünen-Bundessprechers. Sie betont die umfangreichen Kompetenzen Van der Bellens: "Wenn mir vor drei Jahren jemand erzählt hätte, dass ich mit dem Christian Konrad einen Kandidaten gemeinsam unterstütze, hätte ich gesagt, so etwas kann es nicht geben. Und das zeigt die Breite des Sascha Van der Bellen."

Ederer weist auch auf die Bedeutung des Bundespräsidenten als Türöffner für die Wirtschaft hin. Die ehemalige Siemens-Chefin glaubt, dass Van der Bellen den erfolgreichen Weg von Heinz Fischer in diesem Bereich fortsetzen könne.

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