Mi, 13. Dezember 2017

"Krone"-Ombudsfrau

12.05.2016 07:00

Paketdienst kassiert 157 Euro für kaputtes Packerl

Ärger, Mehrkosten und eine beschädigte Ware, die nie zugestellt wurde. Das ist die Bilanz, die Gerhard G. ziehen kann, nachdem er einem Freund in Hamburg ein Bild mittels Paketdienst senden wollte. Das Paket kam aber nie in der Hansestadt an, sondern ging auf Kosten des Wieners und beschädigt an ihn zurück!

"Ende Jänner übergab ich das Bild an den Paketdienst und wies extra darauf hin, dass es gerahmt und verglast ist", so der Leser. Ohne Beanstandung der Verpackung wurde das Paket übernommen und dafür knapp 45 Euro kassiert.

Statt heil in Hamburg anzukommen, erhielt Herr G. das Bild drei Tage später beschädigt zurück. "Rahmen und Glas waren gebrochen. Für die ungewollte Rücksendung verrechnete man außerdem rund 112 Euro, obwohl mein Freund das Paket angenommen hätte", war der Wiener sauer. Eine kulante Lösung wurde wegen der angeblich schlechten Verpackung aber abgelehnt.

Und auch gegenüber der Ombudsfrau blieb man bei UPS hart. Man könne aufgrund der unzureichenden Verpackung keine Haftung übernehmen. Außerdem sei die Sendung vom Empfänger nicht angenommen worden, deshalb die Rücksendung zum gültigen Tarif.

Doch Herrn G.s Freund versichert: "Es gab weder einen Zustellversuch noch eine Verständigung." Das bestätigte plötzlich auch UPS bei einer neuerlichen Anfrage. Anlass für ein Entgegenkommen sieht man trotzdem keinen. Nicht gerade kundenfreundlich, oder?

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