Mi, 22. November 2017

Rudern

08.05.2016 13:32

Sensationell! Magdalena Lobnig erobert EM-Gold

Die Kärntnerin Magdalena Lobnig hat am Sonntag bei der Ruder-EM in Brandenburg den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert und souverän die Goldmedaille im olympischen Einer gewonnen, nachdem sie als Schnellste des Halbfinales in die Entscheidung eingezogen war. Die bereits für Olympia in Rio de Janeiro qualifizierte Heeressportlerin dominierte ihren Lauf von Beginn weg und feierte einen überlegenen Start-Ziel-Sieg in 9:22,32 Minuten.

Die zweitplatzierte Lettin Elza Gulbe wies bereits einen Rückstand von 17 Sekunden auf, Bronze ging an die Irin Sanita Purspure. Gleich zu Beginn des Rennens legte Lobnig den Grundstein und feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Bereits nach 500 Metern liegen ihre Konkurrentinnen sieben Sekunden zurück. "Die Bedingungen waren unglaublich schwierig, aber ich habe mein Rennen durchgezogen", so die 25-Jährige.

"Ich hab mir gedacht, ich muss einfach gscheit' über die Wellen drüber kommen und das habe ich gemacht", zeigte sich Lobnig nach ihrem Triumph bei widrigen Windverhältnissen pragmatisch. Ihr Trainer Kurt Traer brachte die Leistung seiner Athletin schon etwas euphorischer auf den Punkt: "Besser geht es nicht. Sie war einfach die Beste."

2013 holte sie bei der EM in Sevilla Silber. Im Vorjahr ruderte sie bei der WM in Amsterdam auf Platz fünf. Gute Vorzeichen also für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro! Lobnig hat große Ziele: "Ich möchte die schnellste Ruderin der Welt werden."

Sieber-Brüder im B-Finale auf Rang vier
Das Bruderpaar Paul und Bernhard Sieber beendete unterdessen das B-Finale im Leichtgewichts-Doppelzweier an vierter Stelle und belegte damit in der Endabrechnung den zehnten Gesamtrang. "Wir haben hier in Brandenburg auch einiges am Setting ausprobiert und sind somit auch ein Risiko eingegangen. Dieses Mal ist es uns nicht aufgegangen, aber das wird schon", sagte Bernhard Sieber. "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Trotzdem wird ab morgen in Wien jede Menge Arbeit auf uns warten", meinte Paul Sieber.

Die Vollversammlung der europäischen Verbände vergab bereits am Samstag die EM 2019 an Luzern, das einziger Bewerber war. Der jährliche Weltcup am Rotsee wird im EM-Jahr entfallen.

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