Mo, 18. Dezember 2017

"Jagt mir Angst ein"

08.05.2016 08:27

Ozzy Osbourne: "Trump ist der nächste Hitler"

Rock-Ikone Ozzy Osbourne macht sich Sorgen wegen des politischen Aufstiegs des Immobilienmoguls Donald Trump. "Trump jagt mir echt Angst ein", sagte der Sänger der Kultband Black Sabbath der deutschen Zeitung "Welt am Sonntag". "Für mich ist Trump der nächste Hitler. Er ist verdammt nochmal verrückt."

Ein bisschen könne er verstehen, "warum gerade dieser Typ derzeit so viele Amerikaner anzusprechen scheint", so Osbourne. "Er hat sich selbst finanziert und spricht die Sprache, die die Arbeiterklasse versteht."

Dass der exzentrische Milliardär als Kandidat der Republikaner zum US-Präsidenten gewählt wird, glaubt der 67-Jährige aber nicht. Er setzt auf die demokratische Kandidatin Hillary Clinton.

Ozzy tanzte betrunken auf Tisch im Weißen Haus
Mit den Zuständen im Weißen Haus kennt sich Osbourne selbst aus. Als Präsident George W. Bush ihn 2002 zu einem Dinner dorthin eingeladen hatte, war der Sänger auf einen Tisch gestiegen und hatte "Yeah, yeah, yeah!" gebrüllt. "Na ja, ich war halt ziemlich betrunken an dem Abend", gab er nun zu.

Osbourne, der immer wieder wegen seiner Drogen- und Alkoholeskapaden in die Schlagzeilen geraten war, ist derzeit auf Abschieds-Welt-Tournee mit Black Sabbath.

Weg für Trump zur US-Präsidentenwahl frei
Trump hat auf dem Weg zur US-Präsidentenwahl mittlerweile alle Rivalen um die Kandidatur der Republikaner aus dem Feld geschlagen. Nach dem haushohen Sieg des 69-Jährigen am Dienstag bei der Vorwahl in Indiana warfen die letzten beiden von einst 16 Mitbewerbern das Handtuch. Damit läuft bei der Präsidentenwahl am 8. November alles auf ein Duell zwischen Trump und Clinton hinaus.

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