Di, 12. Dezember 2017

Tragödie in OÖ

06.05.2016 07:21

Einjähriger Bub lag leblos in seinem Bett

Unfassbare Tragödie zu Christi Himmelfahrt im oberösterreichischen Bezirk Rohrbach: Ein einjähriger Bub wurde am Vormittag von seiner Familie leblos im Gitterbett gefunden. Die Todesursache ist ein Rätsel, eine Obduktion soll sie klären. Das Kleinkind war zwar zwei Tage etwas kränklich gewesen, eine Erklärung für den Tod ist das aber nicht.

Eine der schlimmsten Situationen, die sich Eltern vorstellen können: Das eigene Kind liegt tot im Gitterbett. In Kirchberg ob der Donau fand der Onkel den leblosen Einjährigen, nachdem dieser kurz zuvor noch ein Fläschchen getrunken hatte und dann eingeschlafen war. Sanitäter und Notärzte konnten dem kleinen Bub trotz aller Bemühungen nicht mehr helfen.

Da offensichtliche Erklärungen für den Tod des Einjährigen fehlten, wurde eine gerichtsmedizinische Obduktion angeordnet. Diese soll klären, ob die Erkrankung - der Bub war zwei Tage lang etwas kränklich, aber nicht besorgniserregend - oder vielleicht ein unerkanntes angeborenes Leiden verantwortlich ist. Auch ein unerklärlicher "plötzlicher Kindstod" ist möglich. Das Kriseninterventionsteam betreut die Eltern und zwei ältere Geschwister.

Erst im März musste im Bezirk Eferding eine junge Familie trauern: Ein dreijähriges Mädchen, das ebenfalls einige Zeit lang "kränkelte", war plötzlich verstorben. In dieser Woche war es in Oberösterreich zudem zu einer weiteren Tragödie mit einem Kleinkind gekommen: Wie berichtet, stürzte in Vöcklamarkt ein Zweijähriger aus dem Auto seines Großvaters - der Bub war nicht angeschnallt - und wurde von einem nachkommenden Pkw überrollt. Dieses Unglück wäre jedoch zu verhindern gewesen...

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