Do, 23. November 2017

Nach CL-Aus

05.05.2016 08:30

Bayern-Boss vermutet Schiedsrichter-Betrug

Nach dem Champions-League-Aus gegen Atletico Madrid sitzt der Frust bei den Bayern tief. Zum dritten Mal in Folge scheiterte der deutsche Rekordmeister im Halbfinale gegen eine spanische Mannschaft. Laut Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge war der Schiedsrichter im Rückspiel nicht ganz unschuldig. Er spricht sogar von Betrug.

"Wir fühlen uns ein bisschen betrogen mit dem, was da vom Schiedsrichtergespann abgeliefert wurde. Das Gegentor war Abseits, der Elfmeter war außerhalb", schimpfte Rummenigge.

Wie der Fernsehbilder jedoch beweisen war das 1:1 durch Antoine Griezmann doch auf gleicher Höhe. Das Foul von Martinez, welches kurz vor Schlusspfiff zum Elfmeter führte, geschah aber tatsächlich außerhalb des Strafraums.

"It's a shame what he did"
"Der Schiedsrichter hat in sieben Tagen zweimal gepfiffen - ich weiß nicht, ob die bei der UEFA vielleicht dann auch ein bisschen überspielt sind", wetterte Rummenigge weiter. Auch ein Delegierter der UEFA pflichtete dem Bayern-Boss laut eigener Aussage bei und kritisierte den Schiedsrichter Cüneyt Cakir aus der Türkei mit den Worten: "It's a shame what he did!" ("Eine Schande, was er tat")

Die Bayern spielten gegen Atletico zweifellos eine eine überragende Partie. Die Bilanz: 67 Prozent Ballbesitz, 35:7 Schüsse, 12:2 Ecken. Der 2:1-Sieg reichte aufgrund der Auswärtstorregel aber nicht. Auch Rummenigge lobte die Leistung der Mannschaft: "Ich tue mir extrem schwer, überhaupt einen kritischen Punkt zu finden. Die Mannschaft hat alles richtig gemacht und trotzdem stehen wir jetzt mit leeren Händen da und fahren nicht nach Mailand."

Atletico kämpft nun gegen Real Madrid am 28. Mai um den ersten Titel in der Königsklasse.

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