Mi, 13. Dezember 2017

Vor "World Run"

04.05.2016 15:15

Lukas Müller: "Ich kann schon kurz stehen"

Die schwer verletzten Spitzensportler Lukas Müller und Kira Grünberg sind am Sonntag beim "World Run" dabei. Vor allem Müller macht bei der Reha erstaunliche Fortschritte. Im Video oben sehen Sie ein ausführliches Interview mit Lukas Müller im Rehab-Zentrum Bad Häring.

Kira Grünberg und Lukas Müller wollen am Sonntag in Wien beim Wings for Life World Run zeigen, dass auch ein Leben mit Rollstuhl lebenswert sein kann. Der Kärntner Skispringer, der seit seinem Sturz beim Einfliegen am Kulm inkomplett querschnittgelähmt ist, freut sich ich unglaublich auf diesen Tag. Und seine Reha verläuft bisher sehr gut: "Mittlerweile kann ich schon kurz stehen, wenn ich mich beidseitig abstütze - cirka zehn bis 30 Sekunden, je nach Tagesverfassung. Schwimmen wird gerade neu erlernt, wobei ich aber noch keine Füße verwenden kann." Aber der Weg, der vor ihm liegt, ist noch sehr weit.

Hier noch ein Video über Lukas' Trainingsmethoden in Bad Häring:

Morgenstern beeindruckt
Das Zwischenziel "Wings for Life World Run" kann er aber gar nicht mehr erwarten: "Ich fühle mich geehrt, dass Thomas Morgenstern mir eine Gruppe bei diesem Event widmet." Morgi staunt über seinen Freund: "Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Enthusiasmus und Ehrgeiz Lukas arbeitet und mit welcher positiver Einstellung er die Situation angenommen hat." Das von ihm gegründete Team "Wir für Lukas Müller" hat über 100 Mitglieder. Thomas betont: "Gemeinsam werden wir versuchen, Luki so weit wie möglich zu schieben."

Kira freut sich "riesig"
Bei Stabhochspringerin Kira Grünberg machen das am Sonntag Freund Christoph, ihre Mutter Karin und ihr Manager Thomas Herzog, der meint: "Wir haben uns insgesamt fünf Kilometer vorgenommen." Kira selbst unterstreicht: "Ich freue mich schon riesig!" Sie hat in den letzten Monaten, seitdem sie wieder zu Hause ist, weiter ihren Trizeps gestärkt hat, sodass sie sich jetzt schon vier Zentimeter vom Boden selbst abstützen kann. Dies dient als Vorübung dazu, um eines Tages selbst vom Bett in den Rollstuhl aufzustehen oder allein in ein Auto ein- und aussteigen zu können.

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