Fr, 20. Oktober 2017

Zehe amputiert

04.05.2016 12:41

Junger Fuchs in Fußballnetz gefangen – befreit

Ein kleiner Fuchs hat sich am Dienstagnachmittag mit seinen Pfötchen derart heftig in einem Fußballnetz verheddert, dass er sich ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien konnte. Eine Frau, in deren Garten das Tor aufgebaut war, entdeckte das verzweifelte Tier und alarmierte die Feuerwehr.

Wie lange der kleine Fuchs gegen das sich immer fester um seine Pfoten schlingende Netz kämpfte, ist unklar. Als die Feuerwehr anrückte, war das Tier jedenfalls schon völlig kraftlos und offensichtlich verletzt. Um das Männchen nicht noch mehr unter Stress zu setzen, wurde es besonders behutsam mittels Seitenschneider aus seinem verstrickten Gefängnis befreit.

Zehe bei Operation amputiert
Anschließend wurde der Kleine von den Einsatzkräften der Feuerwehr ins Wiener Tierschutzhaus (WTV) nach Vösendorf gebracht, wo er gründlich durchgecheckt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass sich das rund vier Monate alte Tier beim Befreiungskampf einen Teil einer Zehe an der Hinterpfote abgerissen hatte. Da die Zehe nicht mehr zu retten war, wurde sie operativ entfernt.

"Ich gehe davon aus, dass der Fuchs wieder ganz gesund wird und der fehlende Zeh auch seine Laufleistung nicht beeinträchtigt", erklärte der behandelnde Tiermediziner. In etwa zwei Wochen soll das Jungtier wieder in die freie Wildbahn entlassen werden. Bis dahin wird das leicht abgemagerte Tier vom Pflegepersonal des Tierschutzhaues ordentlich aufgepäppelt.

Fuchsmännchen wurde nach ÖFB-Keeper benannt
Die Pfleger ließen es sich freilich nicht nehmen, ihrem neuen Bewohner einen Namen zu geben: Aufgrund seiner Fundumstände und der Tatsache, dass auch im WTV schon das EURO-Fieber ausgebrochen zu sein scheint, wurde das Tier nach ÖFB-Teamkeeper Robert Almer benannt. "Vielleicht ein gutes Omen: Auch sein menschlicher Namensgeber laborierte vor einiger Zeit an einer Verletzung am Bein, genauer gesagt am Knie und ist mittlerweile wieder topfit", schreibt der WTV in einer Aussendung.

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