Sa, 25. November 2017

Entspannung in Sicht

02.05.2016 13:27

Überflutungen nach Starkregen in der Südsteiermark

Nach dem heftigen Schneefall in der vergangenen Woche - Bäume stürzten unter der Last zusammen und fielen auf Stromleitungen, 2000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom - sind in der Steiermark seit Sonntagnachmittag ergiebige Regenfälle niedergegangen. Rund 180 Feuerwehrleute waren im Bezirk Leibnitz im Einsatz, um überschwemmte Straßen abzusperren und Gebäude mit Sandsäcken zu schützen. Vor allem die Regionen rund um Gleinstätten und Heimschuh waren betroffen, weil die Sulm und die Saggau über die Ufer traten. Nun ist aber eine Entspannung der Lage in Sicht.

Die Helfer hatten nur wenig Zeit, um durchzuatmen. Bereits ab Sonntagabend mussten sie immer wieder Fahrzeuge bergen, die in den Wassermassen der überfluteten Straßen stehen geblieben waren, sagte Herbert Putz vom Bereichsfeuerwehrverband Leibnitz Montagmittag. Vereinzelt war es auch zu Hangrutschungen gekommen.

Keller auspumpen, Sandsäcke schlichten
Auch am Montagvormittag waren immer noch drei Wehren mit rund 60 Helfern im Einsatz, um Keller auszupumpen und Sandsäcke zu schlichten. Besonders dramatisch war die Situation bei einer Ölmühle im Heimschuh, wo Wassermassen der Sulm das Erdgeschoß bedrohten: "Wir helfen, Maschinen, Kürbiskerne und andere Rohstoffe in höher gelegene Lager zu räumen", erklärte Putz. Auch die Orte Pistorf und St. Johann im Saggautal waren vom Hochwasser der Sulm bzw. der Saggau betroffen.

Bis zu 80 Liter Regen pro Quadratmeter
Beachtlich waren übrigens die gefallenen Regenmengen: Bei der Messstation Wagna fielen von Sonntag- bis Montagmittag gut 40 Liter pro Quadratmeter, in Deutschlandsberg waren es sogar knapp 80 Liter. "Das ist für die Gegend nicht so ungewöhnlich, aber schon vorige Woche hatte es ordentlichen Niederschlag gegeben", erklärte Experte Alexander Orlik von der ZAMG. In der Nordoststeiermark rund um den Semmering regnete es ebenfalls stärker: Dort gingen knapp 60 Liter nieder.

Laut Meteorologen Entspannung in Sicht
Laut der Zentralstelle für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) ist allerdings eine Entspannung der Lage langsam in Sicht: Der meiste Regen sei bereits gefallen, hieß es. Bis Dienstagabend sollte der Regen ganz abklingen und eher trockenes und freundliches Wetter in der Südsteiermark einziehen.

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