So, 17. Dezember 2017

Harte Kritik

02.05.2016 08:27

Nach Vettel-Crash: Lauda "würde Kwjat umbringen"

Nach dem Crash mit Sebastian Vettel in Sotschi muss sich Red-Bull-Pilot Daniil Kwjat harte Kritik gefallen lassen. Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda schimpfte über den Russen, der den Ferrari-Pilot früh aus dem Grand Prix bugsierte: "Wenn ich Vettel wär, ich würde ihn umbringen!"

"Was zum Teufel tun wir da", tobte Vettel nach seinem Unfall in Russland. Doch er war nicht der einzige, der sich über die rücksichtslose Fahrweise von Kwjat ärgerte: "Fürchterlich. Er kann nicht vor lauter Blödheit da überall drauf fahren. Vettel macht alles richtig und Kwjat knallt ihm einfach voll hinten drauf. Blöder und ärgerlicher kann man das nicht machen", so Lauda gegenüber "Sky". Der 67-Jährige hat kein Verständnis für das Kommando des Russen: "Ich weiß nicht, was in ihn gefahren ist. Vielleicht war er in Russland besonders hochmotiviert, aber so kann man nicht Autorennen fahren."

Lauda forderte nach dem Rennen lautstark eine Strafe für Kwjat: "Was der Kwjat hier zusammengefahren hat, wenn ich Vettel wär, ich würde ihn umbringen. Schon zwei Rennen lang immer wieder das Gleiche. Vollkommen ziellos in dem Fall hinten drauf und von der Piste gefahren. Da sollte auch die FIA drüber nachdenken."

Bereits vor zwei Wochen hat der Red-Bull-Pilot Vettel mit einem riskanten Überholmanöver verärgert: "Du bist dahergekommen wie ein Torpedo." Ob Kwjat beim nächsten Rennen in Barcelona (15. Mai) wieder für Gesprächsstoff sorgt, bleibt abzuwarten.

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