Sa, 18. November 2017

„War sehr unsicher“

29.04.2016 08:08

Gisele Bündchen: 42 Absagen vor erstem Modeljob

Gisele Bündchen ist heute das wahrscheinlich bestbezahlte Supermodel der Welt. Doch ihr Weg dahin war nicht immer leicht. Tatsächlich hat sie erst kürzlich verraten, dass sie in ihren Anfängen als Model insgesamt 42 Mal abgelehnt wurde und die Leute im Modebusiness einige furchtbare Dinge zu ihr sagten.

"Ich erinnere mich, dass einige Leute sagten, meine Nase wäre zu groß oder meine Augen zu klein und dass ich es nie auf das Cover eines Magazins schaffen würde", erzählte Gisele Bündchen jetzt dem "People"-Magazin, wie hart ihr Start ins Business war. "Es war nicht einfach, mit 14 Jahren diese Art von Kritik wegzustecken. Es machte mich sehr unsicher."

Die Brasilianerin suchte deshalb den Rat ihres Vaters - und der sagte damals: "Das nächste Mal sagst du ihnen: 'Ich habe eine große Nase und das bedeutet, ich bin eine große Persönlichkeit'." Danach habe sie das Gefühl gehabt, alles schaffen zu können, wenn sie weiterarbeiten und ihr Bestes geben würde.

Diese Lebenseinstellung half ihr dabei, Topmodel zu werden - auch nach 42 Ablehnungen. "Ich ging jeden Tag zu Castings, aber es dauerte alles sehr lange", erinnert sie sich an die Tage vor ihrem ersten Laufsteg-Job für Alexander McQueen 1998. Dieser Job führte schließlich dazu, dass sie ein Jahr später auf dem Cover der "Vogue"' erschien und über Nacht berühmt wurde. "Ich fühlte mich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ich wusste wirklich nichts über Mode. Ich habe Aufträge als Chance gesehen, die Welt zu bereisen und etwas Geld zu verdienen, um meine Familie zu Hause zu unterstützen."

Mittlerweile gehört Gisele Bündchen nach ihrem Vertrag mit Victorias's Secret seit über zwei Jahrzehnten zur weltweiten Topmodel-Riege. Obwohl sie im vergangenen Jahr die Laufstege dieser Welt verließ, will sie sich keineswegs komplett aus dem Geschäft zurückziehen. "Ich lerne gerne, ich kreiere gerne und ich weiß, dass dies immer ein Teil meines Lebens bleiben wird. Ich leere nur gerade mein Glas, damit ich es mit Dingen füllen kann, die mehr zu der Person passen, die ich heute bin."

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