So, 27. Mai 2018

Überwachung:

27.04.2016 17:57

Grundbesitzer geben grünes Licht für Grenzzaun

In der Debatte um Grenzkontrollen steht jetzt fest: Nach dem Übergang am Brenner wird auch  in Kärnten an der Grenze zu Italien ein umstrittener Zaun gebaut. Das Innenministerium hat sich mit 20 Grundbesitzern in Thörl-Maglern geeinigt. Trotz heftiger Proteste wird bei der Polizei der "Bauauftrag" schon bald erwartet.

Die Grenzen zu Ungarn und Slowenien werden bereits kontrolliert. Ab Ende Mai soll es auch am Brenner dauerhafte Kontrollen geben - trotz heftiger Proteste und Widerstand der Bevölkerung und der Wirtschaft.

Jetzt wird auch der Auftrag aus dem Innenministerium für permanente Kontrollen am Grenzübergang Thörl-Maglern erwartet, wie aus Polizeikreisen zu vernehmen ist. Bislang wurde hier nur stichprobenartig kontrolliert. Nun wird auch der Aufbau eines Grenzzaunes immer konkreter. "Wir haben mit zwanzig betroffenen Grundbesitzern einen Konsens hergestellt - es wird einen Zaun geben", bestätigt Rainer Dionisio, Sprecher im Landespolizeikommando Kärnten.

Der Maschendrahtzaun soll eine Länge von einem Kilometer haben. Dionisio: "Wir werden den Zaun brauchen, um die Sicherheit am Übergang zu gewährleisten." Während neue Migrationsbewegungen von Italien nach Österreich erwartet werden, machen sich derzeit mehr Migranten von Norden aus auf den Weg zurück zu unseren südlichen Nachbarn. In Kärnten wurden bis April 286 Migranten bei der Einreise nach Österreich gestoppt, weitere 146 wollten nach Italien ausreisen. Es handelt sich um Migranten, die ohne Aufenthaltstitel in Europa gestrandet sind.

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