Mo, 21. Mai 2018

„Polit-Schikanen“

27.04.2016 09:20

Kompanie bläst großes Schützenfest ab!

Die allseits "beliebte" Registrierkassenpflicht und der sonstige auferlegte Vorschriftendschungel zwingen die Schützenkompanie St. Anton zu einer drastischen Maßnahme. Das für August geplante Arlberger Schützenfest wurde nun kurzerhand abgesagt. Ein mutiger Schritt, der wohl leider viele Nachahmer finden könnte.

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Meldung auf Facebook - dabei war das in diesem Ausmaß von den Verantwortlichen gar nicht gewollt. "Die Schützenkompanie St. Anton am Arlberg, welche das diesjährige 24. Arlberger Schützenfest veranstalten sollte, sieht sich leider aufgrund rechtlicher und politischer Maßnahmen außerstande, das Fest durchzuführen", heißt es in einer Stellungnahme, die im sozialen Netzwerk von offizieller Seite zwar schon wieder gelöscht wurde, aber dennoch weiter herumschwirrt.

Registrierkassenpflicht und Co.

Die Gründe: "Die von unserem geliebten Staat Österreich auferlegten Vorschriften, wie z. B. die Registrierkassenpflicht, Rechnungslegungspflicht, das penible Anmelden der helfenden Personen, die unzähligen Sicherheitsvorschriften sowie die Sperrstunde, um nur einige einzelne zu erwähnen, haben uns zum drastischen Entschluss gezwungen."

"Administrativer Aufwand"

Betont wird, dass es in erster Linie nicht um Gewinneinbußen durch steuerliche Belastungen geht, sondern um den "administrativen Aufwand, der in der jetzigen Situation für den Verein nicht zu bewältigen ist"...

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